Marmorhaus
Sign in to saveAlso known as Marmorhaus Lichtspiele
thumb|200px|Marmorhaus in 2008, when it was a Zara (retailer)|Zara store. The Marmorhaus (English: Marble House) was a cinema that used to be located on the Kurfürstendamm in Berlin. Opened in 1913, it takes its name from a large marble façade. Designed by the architect Hugo Pál, the walls of the foyer and auditorium were decorated by the expressionist artist Cesar Klein.
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BERLIN Marmorhaus
allekinos.com →Das Marmorhaus mit seiner prächtigen Fassade aus echtem schlesischen Marmor ist ja bereits als eine Zierde der Zoogegend bekannt. Dieses schöne Haus birgt in seinem Innern ein Theater von feinster und intimster Wirkung. Schon das Vestibül mit der echt vergoldeten Kuppel und den Malereien von Cesar Klein, der Kassenraum in echtem Mahagoni und die schöne Glashalle, von der vier Treppen nach dem Parkett und dem Rang hinaufführen, versprechen für das Innere des Theaters Außerordentliches. Der Theaterraum selbst zeichnet sich vor allem durch eine wunderbare Behaglichkeit aus. Die 400 Sitzplätze im Parkett und die 200 im Rang sind sämtlich bequeme Klubsessel. Über Wänden aus Mahagoni mit Malereien und Bildhauereien breitet sich ein originelles Deckenoval ais Majolika hin. Ganz besonders reizvoll ist die Beleuchtung, die mit ihrem verschleierten Charakter und ihren sanften Wirkungen eine intime und behagliche Stimmung erzeugt. Die Aktiengesellschaft für Kinematographie und Filmverleih in Straßburg hat das Haus von dem Eigentümer Reichenbach gemietet. Artistischer Leiter ist ein bekannter Bühnenkünstler, der frühere Oberregisseur Theo Sigmund Quelle: Lichtbild-Bühne 11/1913 Das Marmorhaus am Kurfürstendamm in Berlin wurde 1912/1913 erbaut nach Entwürfen des Architekten Hugo Pál. Namensgebend war eine edle Fassade aus Marmor, die sich in voller Höhe über fünf Geschosse hochzog. Die expressionistischen Wand- und Deckenmalereien im Foyer und Zuschauerraum gestaltete der Maler César Klein. Er entwarf auch die farbige Glasdecke im Foyer, ausgeführt von der Firma Puhl & Wagner in Berlin-Neukölln. Nach dem Umbau durch die UFA 1975 wurden zusätzlich zu dem großen Saal mit Balkon vier Schachtelkinos eingebaut. In den 1980er-Jahren erwarb sich das Haus einen legendären Ruf durch die regelmäßig stattfindenden „Langen Filmnächte“, Double Features mit zwei Filmen zu einem Preis. 1998 wurde das Kino einer dringend notwendigen Komplett-Renovierung unterzogen. Diese konnte jedoch den Zuschauerschwund, der seit der Eröffnung von immer mehr Multiplex-Kinos alle traditionellen Ku'damm-Kinos betraf, nicht stoppen. So erschien es dem Hausherrn, UFA-Chef Volker Riech, nur drei Jahre nach der Renovierung attraktiver, die begehrte Ku'damm-Immobilie an eine Modekette zu verkaufen als das Kino weiter zu betreiben. Mit dem Marmorhaus schloss 2001 das älteste Kino am Kurfürstendamm. Quelle: wikipedia Interesanterweise werden bei einem so gut dokumentierten Bau wie dem "Marmorhaus" verschiedene Eröffnungsdaten erwähnt. 1913 wird aber allgemein anerkannt, obwohl auch hier leichte Skepsis angebracht wäre: In einem Bereicht des "Filmechos" wird über das 40-jährige Jubiläum 1952 berichtet...
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- Image
- Marmorhaus.jpg
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- Commons category
- Marmorhaus
- described at URL
- www.kinokompendium.de/marmorhaus_kino_berlin.htm
- postal code
- 10719
- inception
- 1912-00-00
- street address
- Kurfurstendamm 236
Sources (1)
via Wikidata · CC0
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- References
- Bibliography
thumb|200px|Marmorhaus in 2008, when it was a Zara (retailer)|Zara store. The Marmorhaus (English: Marble House) was a cinema that used to be located on the Kurfürstendamm in Berlin. Opened in 1913, it takes its name from a large marble façade. Designed by the architect Hugo Pál, the walls of the foyer and auditorium were decorated by the expressionist artist Cesar Klein.
During the silent era it was a common venue for premieres of new films. These included The Cabinet of Dr. Caligari, Johannes Goth, The Woman in Heaven, The Head of Janus, Genuine, Four Around a Woman, Wandering Souls, and The Haunted Castle. thumb|200px|A view of the cinema in 1957. Owned by the giant UFA company for many years, it was later developed into a multiplex.
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