Also known as mock-up
Vereinfachtes, spezifische Eigenschaften hervorhebendes Abbild eines Originals
Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit. Das Abbild kann die Form konkreter Gegenstände haben (real: z. B. Modelleisenbahn; virtuell: z. B. 3-dimensionales Computermodell) oder rein abstrakt dargestellt sein (Theorien; Gleichungen). Nach Herbert Stachowiak kennzeichnen ein Modell mindestens drei Merkmale: 1. AbbildungEin Modell steht immer für etwas anderes – nämlich für ein natürliches oder ein künstliches Original, welches es somit abbildet oder repräsentiert. Von Modellen lassen sich ihrerseits Modelle anfertigen, in denen somit das Original z. B. um noch einen Schritt weiter vereinfacht repräsentiert ist. Beispiel für einen partiellen Komplexitätszuwachs ist die Ausschnittsvergrößerung einer Technischen Zeichnung.2. VerkürzungEin Modell erfasst nicht alle Attribute des Originals, sondern nur diejenigen, die dem Modellschaffer bzw. seinem Auftraggeber relevant erscheinen.3. PragmatismusModelle sind ihren Originalen nicht eindeutig zugeordnet. Sie erfüllen ihre Ersetzungsfunktiona) für bestimmte Subjekte (für wen?)b) innerhalb bestimmter Zeitintervalle (wann?)c) unter Einschränkung auf bestimmte gedankliche oder tatsächliche Operationen (wozu?). Zudem werden gelegentlich weitere Merkmale diskutiert, wie Extension und Distortion sowie Validität. Der amerikanische Wissenschaftsphilosoph Michael Weisberg unterscheidet auf der obersten Ebene zwischen gegenständlichen (concrete) und mathematischen Modellen und stellt daneben die Computersimulationen (computational models) als eigene Klasse von Modellen auf.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).