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Nelly Sachs, born Leonie Sachs in 1891 in Schöneberg, Berlin, was a German and Swedish poet, playwright, translator, and writer. A practitioner of Judaism, she wrote in German and was a member of the German Academy for Language and Literature and the Bavarian Academy of Fine Arts. Her work is associated with the Nazi book burnings, and she is recognized in the Nobel Literature collection.
She received the Nobel Prize in Literature, the Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' Association, and the Nelly Sachs Prize. She was also nominated for the Nobel Prize in Literature. Her notable works include *Aus aufgegebenen Werken*, *Eli*, *Lettres*, *Enigmes en feu*, and *Paul Celan*. She died in Stockholm in 1970.
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Person · Open Library
- Born
- 1891
- Died
- 1970
- Works
- 62
Top works
- Nobel Prize Library
- Aus aufgegebenen Werken
- Paul Celan, Nelly Sachs
- Eli, Lettres, Enigmes en feu
- Paul Celan, Nelly Sachs
via Open Library + Wikidata
Film & TV
Writing
via TMDB
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Female
- Origin
- Germany
- Active from
- 1891
- Active to
- 1970
via MusicBrainz · CC0
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- Listeners
- 43
- Total plays
- 227
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Nobel Prize
- The Nobel Prize in Literature1966
“for her outstanding lyrical and dramatic writing, which interprets Israel's destiny with touching strength”
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Sachs, Nelly (1891-1970) – Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur 1933 bis 1949
fruehe-texte-holocaustliteratur.de →Name Sachs, Nelly Geschlecht weiblich Geburtsdatum 10. Dezember 1891 Geburtsort Berlin Sterbedatum 12. Mai 1970 Sterbeort Stockholm Tätigkeit Nobelpreisträgerin, Lyrikerin, Librettistin, Schriftstellerin, Dramatikerin, Übersetzerin Externe Referenzen Nelly Sachs, eigentlich Leonie Sachs (geb. 10.12.1891 in Berlin, gest. 12.05.1970 in Stockholm), wurde als einziges Kind des Erfinders und Fabrikanten William Sachs und seiner jungen Frau Margarete in eine assimiliert jüdisch-großbürgerliche Familie geboren. 1903 trat sie nach drei Jahren Privatunterricht in eine Höhere Töchterschule ein, die sie fünf Jahre später mit der Mittleren Reife abschloss. Mit 15 Jahren begeisterte sie der Debütroman „Gösta Berling“ der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf so sehr, dass sie eine Brieffreundschaft mit ihr begann, die 35 Jahren anhielt. Mit 17 Jahren verfasste sie bereits erste eigene Gedichte. Nelly Sachs lebte mit ihren Eltern zurückgezogen und nahm wenig am gesellschaftlichen Leben der zwanziger Jahre teil. Sie blieb unverheiratet, nachdem ihr Vater eine Liebesbeziehung zu einem geschiedenen Mann unterbunden hatte. Sie hielt diese Beziehung jedoch vermutlich über Jahrzehnte hinweg aufrecht und wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zusammen mit ihm verhaftet. Der Geliebte kam vermutlich im Konzentrationslager um. Genaueres ist jedoch nicht bekannt. 1921 erschien mit Unterstützung des Schriftstellers Stefan Zweig Nelly Sachs’ erster Gedichtband unter dem Titel „Legenden und Erzählungen“. Bei der Herausgabe ihrer gesammelten Werke nahm Nelly Sachs diese Gedichte später jedoch nicht mit auf. Gegen Ende der 1920er Jahre wurden ihre Gedichte in verschiedenen Berliner Zeitungen gedruckt, darunter die „Vossische Zeitung“, das „Berliner Tageblatt“ und die Zeitschrift „Die Jugend“. Publikum und Kritik lobten sie gleichermaßen. Wiederholt wurde Sachs‘ nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zu Gestapo-Verhören einbestellt und ihre Wohnung von SA-Leuten geplündert. Mit Hilfe von ‚arischen‘ Freunden konnte Sachs mit ihrer Mutter im Mai 1940 aus Deutschland im letzten Moment der Deportation nach Schweden entgehen; ihr Vater war bereits 1930 verstorben. In Stockholm lebten Mutter und Tochter in ärmlichen Verhältnissen, Nelly Sachs arbeitete zeitweise als Wäscherin. Sie begann Schwedisch zu lernen und moderne schwedische Lyrik ins Deutsche zu übersetzen. Neben den Gedichten, die sie 1947 in den „Wohnungen des Todes“ veröffentlichte, entstanden in diesen Jahren auch die beiden Dramen „Eli“ und „Abram im Salz“. Anfang 1950 starb Sachs’ Mutter, ebenfalls in den 1950er Jahren begann Sachs eine Korrespondenz mit Paul Celan, den sie 1960 auch in Paris besuchte. Weitere ihrer Werke erschienen, etwa 1957 „Und niemand weiß weiter“ und 1959 „Flucht und Verwandlung“ , Das Mysterienspiel „Eli“ wurde 1959 als Hörspiel beim Südwestdeutschen Rundfunk ausgestrahlt. Im selben Jahr wurde ihr der Lyrikpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie in Abwesenheit verliehen, da Nelly Sachs nicht nach Deutschland reisen wollte. Erst 1960 betrat sie zur Verleihung des Meersburger Droste-Preises für Dichterinnen das erste Mal seit zwanzig Jahren Deutschland. Dieser Besuch löste jedoch einen psychische Erkrankung aus, so dass sie nach ihrer Rückkehr nach Schweden zusammenbrach. Insgesamt verbrachte sie drei Jahre in einer Nervenheilanstalt bei Stockholm. Als erste Frau erhielt Sachs‘ 1965 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, was sie dann erneut zu einer Reise nach Deutschland veranlasste. Am 10. Dezember 1966, ihrem 75. Geburtstag, wurde ihr der Literaturnobelpreis verliehen. Nelly Sachs verschenkte ihr Preisgeld an Bedürftige, die Hälfte ging an ihre Freundin Gudrun Harlan. In den letzten Jahren ihres Lebens zog Sachs sich aus der Öffentlichkeit zurück. Ihr psychisches Leiden machte einen weiteren Aufenthalt in einer Nervenklinik notwendig, hinzu kam eine Krebserkrankung, an der sie schließlich starb.
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Encyclopedic overview
Nelly Sachs, 1910 Nelly Sachs ( German pronunciation: [ˈnɛliː zaks] ; 10 December 1891 – 12 May 1970) was a German–Swedish poet and playwright. Her experiences resulting from the rise of the Nazis in World War II Europe transformed her into a poignant spokesperson for the grief and yearnings of her fellow Jews. Her best-known play is Eli: Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels (1950) (lit: Eli: A Mystery Play of Israel's Suffering); other works include the poems "Zeichen im Sand" (1962), "Verzauberung" (1970), and the collections of poetry In den Wohnungen des Todes (1947), Flucht und Verwandlung (1959), Fahrt ins Staublose (1961), and Suche nach Lebenden (1971). She was awarded the 1966 Nobel Prize in Literature.
Life and career
Excerpted from Wikipedia’s “Nelly Sachs” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.
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