Also known as r. begas, Reinnhold Begas
tysk professor
Discography
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Reinhold Begas, född den 15 juli 1831 i Schöneberg, död den 3 augusti 1911, var en tysk skulptör. Han var son till målaren Carl Begas den äldre. Begas studerade vid Berlins konstakademi 1846–1851 och därefter i Christian Daniel Rauchs ateljé där han under dennes ledning skapade en grupp, Hagar och Ismael, som fick uppmärksamhet 1852. Han åkte till Rom 1856 och stannade där fram till 1859. Hans studier av Michelangelos och barockskulptörernas verk samt hans umgänge med Arnold Böcklin hade stort inflytande på hans inriktning och i Rom skapade han bland annat en grupp i marmor, Psyche och den sovande Amor samt Pan tröstar den övergivna Psyche och Faunfamilj. För börsbyggnaden i Berlin utförde Begas på beställning den stora frontalgruppen Borussia skyddar åkerbruk, handel och industri, där han framstod som en fullödig realist med kraftfullt dekorativ läggning. Som sådan visade han sig även i två tjurgrupper på slakthuset i Budapest, medan hans skiss till ryttarstaty över Fredrik Vilhelm III (1863) i barockstil, var början till hans senare monumentala verk. Skissen belönades med det högsta priset, men efter en ny tävling vann Gustav Hermann Bläser. Begas var 1860–1862 anställd som professor vid i Weimar. Han åkte ännu en gång till Rom men återvände till Berlin för att tävla om Schillermonumentet, som han efter långa diskussioner vann första pris för. Det avtäcktes 1871. Skaldens stod reser sig ur en fontänbassäng med fotställningen omgiven av fyra realistisa allegorier: lyrik, tragedi, historia och filosofi. Bland hans senare verk finns bland annat Venus som tröstar Amor, Susanna, Pan undervisar en liten faun i att spela flöjt, Merkurius för bort Psyche (1874), gruppen Sabinskornas bortrövande (1876), byster av kejsarfamiljens medlemmar, av Bismarck, Moltke, Adolf Menzel, Alexander von Humboldt (utanför Berlins universitet), Borussia samt flera mindre betydande allegoriska statyer och reliefer i tyghuset, den figurrika Neptunfontänen (1891), sarkofager över prins Sigismund, kejsar Fredrik och hans gemål, ryttarstatyn Germania på riksdagshuset i Berlin (1894), nationalmonumentet över kejsar Vilhelm I, (1897), två monument i Siegesallé (Valdemar den store och Vilhelm I till fots), samt Bismarcksmonumentet framför riksdagshuset i Berlin (1901) och Prometeus fastsmidd vid klippan (1903). Begas var länge den mest framstående bland konstnärerna i Berlin. Han ledde i många år, fram till 1903, konstakademiens mästarskola för skulptörer. År 1902 blev han ledamot av svenska konstakademien. Asteroiden 12149 Begas är uppkallad efter honom, hans bröder och deras far. Wikimedia Commons har media relaterad till Reinhold Begas.
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„Susanna“, Begas, Mosse – Die Geschichte hinter dem Objekt - SPKmagazin
preussischer-kulturbesitz.de →Oft ist es schwierig, den Weg und die Stationen eines Objekts bis zu seinem heutigen Standort nachzuvollziehen. Das Beispiel der „Susanna“ von Reinhold Begas. Der in Berlin geborene Bildhauer Reinhold Begas entstammt einer angesehenen Künstlerfamilie. Gleich zwei Pioniere der Berliner Bildhauerschule sollten den jungen Begas künstlerisch wie persönlich begleiten: der ältere Johann Gottfried Schadow sowie dessen Schüler Christian Daniel Rauch. Beide waren als Taufpaten von Reinhold Begas eng mit der Familie verbunden, beide leiteten ihn auf dem Gebiet der Bildhauerei an. Bemerkenswert ist, dass Reinhold Begas sich bereits früh von seinen Vorbildern lösen konnte. Er schaffte es, den zur Pose erstarrten Klassizismus zu revolutionieren und wurde mit seinen bewegt sinnlichen Figuren als „Erneuerer der Berliner Bildhauerkunst“ gefeiert. Sein Rückgriff auf die Formenwelt des Barocks ging als „Begasstil“ in die Kunstgeschichte ein. Wie zahlreiche Künstler des 19. Jahrhunderts zog es auch Begas nach Rom, um die antiken, vor allem aber auch die barocken Werke der ewigen Stadt zu studieren. In Rom gründete auch seine lebenslange Freundschaft mit den Malern Arnold Böcklin und Anselm Feuerbach. Genrehafte und literarische Themen wie seine „Susanna“ prägen vor allem Begas frühe Schaffenszeit. Als bevorzugter Bildhauer Wilhelms II. stand er später vor allem im Dienst kaiserlicher Repräsentation. Das alttestamentarische Buch Daniel berichtet von Susanna, der Frau eines wohlhabenden Babyloniers. Die Tugendhaftigkeit der als wunderschön beschriebenen jungen Frau wird in der biblischen Geschichte auf eine harte Probe gestellt. Zwei betagte Richter beobachten sie beim Bade und bedrängen sie zum Ehebruch. Susanna entzieht sich ihnen standhaft, woraufhin die beiden Alten sie gekränkt verleumden. Der unerschütterliche Glaube Susannas bringt ihr letztendlich Gerechtigkeit. Die Geschichte der Susanna wurde zu einer in der Kunstgeschichte vielfach dargestellten Parabel auf Gottesfurcht und integres Verhalten. Der Reiz einer künstlerischen Umsetzung bestand nicht zuletzt auch in der Möglichkeit, eine erotisch konnotierte, auf sinnliche Reize zielende Bildfindung zu gestalten. Reinhold Begas konzentrierte sein Werk ganz auf die Susanna und entschied sich gegen die kunsthistorische Tradition einer Figurengruppe. Allein die Körperwendung, der Blick und das Überstreifen des schützenden Tuchs deuten auf die Anwesenheit der beiden Alten hin. Das eigentlich zum Verbergen der Nacktheit gedachte Tuch entwickelt Begas gleichsam zur Präsentationsfläche des sinnlichen Körpers. Mit dieser Inszenierung des voyeuristischen Blicks zieht der Bildhauer den Betrachter selbst in das unerlaubte Geschehen hinein. Der jüdische Verleger Rudolf Mosse gehörte im Deutschen Kaiserreich und zu Beginn der Weimarer Republik zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Berliner Wirtschaft. 1842 als eines von 14 Kindern in Graetz bei Posen geboren, zog er nach einer Ausbildung als Buchhändler Anfang der 1860er-Jahre nach Berlin. Nachdem er als Anzeigenvertreter für die Zeitschrift „Die Gartenlaube“ tätig gewesen war, begann sein beruflicher und wirtschaftlicher Aufstieg mit der Gründung der „Annoncen-Expedition Rudolf Mosse“ im Jahr 1867. Bereits nach kurzer Zeit baute er sein Unternehmen zu dem erfolgreichen Mosse-Verlag aus und gab zahlreiche Zeitungen, darunter das 1872 von ihm gegründete „Berliner Tageblatt“, mehr als 130 Fachzeitschriften sowie Adressbücher und wissenschaftliche Publikationen heraus. Das beachtliche Vermögen, das er auf diese Weise erwirtschaftete – 1912 galt er als zweitreichster Mann Preußens – erlaubte ihm den Kauf zahlreicher Immobilien, darunter mehrere Rittergüter und Schloss Schenkendorf bei Königs Wusterhausen. 1882 ließ er sich zudem ein repräsentatives Wohnhaus am Leipziger Platz errichten, das sogenannte „Mosse-Palais“, in dem er eine bedeutende Kunstsammlung zusammentrug. Als großzügiger Stifter und Spender engagierte er sich im sozialen Bereich und
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