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Sarkom

File:Nibib_030207_105309_sarcoma.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Also known as connective and soft tissue neoplasm, tumor of soft tissue and skeleton

bösartiger Tumor eines mesenchymalen Gewebes

Key facts

Medical condition (new).name
Sarcoma
Medical condition (new).synonyms
Sarcomas, sarcomata
Medical condition (new).image
Nibib 030207 105309 sarcoma.jpg
Medical condition (new).caption
Optical coherence tomography (OCT) image of a sarcoma
Medical condition (new).field
Oncology
Medical condition (new).symptoms
Bone pain, swelling, lumps or nodules, intestinal obstruction
Medical condition (new).risks
Exposure to ionizing radiation, alkylating agents, or vinyl chloride; Certain genetic disorders and mutations; young age
Medical condition (new).diagnosis
Biopsy
Medical condition (new).treatment
Surgery, chemotherapy, radiation therapy
Medical condition (new).prognosis
66.9% five-year survival rate for bone sarcomas, 64.5% five-year survival rate for soft-tissue sarcomas
Medical condition (new).frequency
0.9% of annual cancer diagnoses
Medical condition (new).deaths
About 7,000 per year in the United States

via Wikipedia infobox

Research

218,562 papers

via PubMed

Wikidata facts

Subclass of
disease
Image
Kaposi's Sarcoma.jpg
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topic's main category
Category:Sarcoma
Commons category
Sarcomas
health specialty
oncology
NCI Thesaurus ID
C9118
ICD-9-CM
171
on focus list of Wikimedia project
WikiProject Medicine
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Das Sarkom (von altgriechisch σάρκωμα sárkoma, zu σάρξ sárx, „Fleisch“, „Weichteile“ und -om „Geschwulst“), früher auch Sarcom geschrieben und als Fleischgewächs bezeichnet, ist eine bösartige Geschwulst von krebsähnlichem Charakter, die von mesenchymalem Gewebe ausgeht und frühzeitig in die Blutgefäße (hämatogen) metastasiert. Zusammen mit den malignen Tumoren des Deckepithels (Karzinom) und den Erkrankungen des Blutes und Knochenmarks (Leukämie und Lymphom) gehören Sarkome in die Gruppe der malignen Tumorerkrankungen (Krebserkrankungen). Sarkome sind viel seltener als Karzinome und machen nur etwa 1 % aller malignen Erkrankungen beim Menschen aus. Der genaue Ursprung der Sarkome sind das Binde- und Stützgewebe (Knochen, Knorpel und Fettgewebe) oder das Muskelgewebe. Sarkome werden nach der aktuellen WHO-Klassifikation in etwa 100 verschiedene unterteilt. Diese unterscheiden sich nach ihrer (teilweise) vermuteten Zellabstammung, ihren molekulargenetischen Veränderungen, ihrer Morphologie und ihrer Biologie.Die genaue Einordnung eines Sarkoms in die zutreffende diagnostische Gruppe hat jedoch große Bedeutung für die weitere Behandlung, da die einzelnen Entitäten ein unterschiedlich großes Risiko für das Auftreten von Rezidiven und Tochtergeschwülsten (Metastasen) haben. Sarkome metastasieren überwiegend auf dem Blutweg. Man kann zwei große Gruppen unterscheiden: Sarkome des Skelettsystems und Sarkome der Weichteile (englisch soft tissue). Darüber hinaus gibt es Karzinosarkome, also Mischtumoren, die sowohl maligne epitheliale Zellen (= Karzinom) als auch maligne mesenchymale Zellen (=Sarkom) enthalten. Dazu gehört zum Beispiel der maligne mesodermale Mischtumor des Uterus oder Ovars, auch Müllerscher Mischtumor genannt. Bei extrem entdifferenzierten Karzinomen ist das histologische Bild einem Sarkom ähnlich. Man spricht z. B. von . Molekularbiologisch kann man jedoch nachweisen, dass es sich um epitheliale Tumoren, also Karzinome handelt. Um 1903 gelang es Carl Oluf Jensen (1864–1934) ein Sarkom durch 40 Generationen zu züchten.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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