Schopfloch () is a municipality in the district of Freudenstadt in Baden-Württemberg in southern Germany. It is located in the northern part of the Black Forest (Schwarzwald).
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Schopfloch () is a municipality in the district of Freudenstadt in Baden-Württemberg in southern Germany. It is located in the northern part of the Black Forest (Schwarzwald).
Schopfloch consists of three communities: Schopfloch, Oberiflingen and Unteriflingen.
2 mapped locations
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leo-bw.de →Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, worin eine schwarze Hirschstange, in Rot ein goldenes (gelbes) Tatzenkreuz mit je drei schwarzen Punkten an den Enden der Arme. / Zur Detailseite Die Gemeinde Schopfloch liegt im Westen des Landkreises Freudenstadt. Das rd. 17 qkm große Gemeindegebiet besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen, zwischen denen die Gemarkungen der Nachbargemeinden Horb und Glatten zusammentreffen. Die Gemarkung wird von der nördlichen Randverwerfung des Freudenstädter Grabens durchzogen. Naturräumlich gehört das Gemeindegebiet zur größeren Einheit der Oberen Gäue. Schopfloch liegt im Übergangsbereich zwischen dem Schlehen- und Heckengäu zum Schwarzwald. Der höchste Punkt liegt auf 719,39 mim Nordosten, der tiefste Punkt auf 471,74 m im Südwesten. Auf dem Gemeindegebiet liegt ein Teil des fast 500 ha großen Naturschutzgebietes Dießener Tal und Seitentäler. Schopfloch kam 1589 an Württemberg und gehörte bis 1806 zum Amt bzw. späteren Oberamt Dornstetten. 1806/07 kam die Gemeinde dann zum Oberamt Freudenstadt, aus dem 1938 der Landkreis Freudenstadt hervorging. Zum 1. Juli 1974 vereinigte sich Schopfloch mit Ober- und Unteriflingen zur heutigen Gemeinde Schopfloch. Der Hauptort Schopfloch ist aus einem alten, in einer Hangmulde liegenden Siedlungskern und einem jüngeren Kern im Nordwesten entstanden, der im 19. Jahrhundert entlang der Horber Straße vergrößert wurde. Nach 1945 entstanden neue Siedlungsflächen zunächst im Südwesten des Dorfes. In den 1980er Jahren wurde das Neubaugebiet Kirchsteige am Südhang des Rödelsberges sowie kleinere Flächen zur Bahnlinie erschlossen. Gewerbe- und Industriegebiete entstanden mit neueren Erweiterungen am Nordost- und Nordwestrand des Dorfes. Der Ort ist durch die Gäubahn an das Schienennetz sowie durch die B28a und verschiedene Kreisstraßen an den Fernverkehr angeschlossen. Das Gemeindegebiet besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen. Die Gemarkung Schopfloch wird von der nordöstlichen Randverwerfung des Freudenstädter Grabens durchzogen. Während im Norden des Dorfes die Buntsandsteinfläche des Schwarzwaldes unter die Muschelkalkstufe aus Trochitenkalk (Rödelsberg) untertaucht, bilden auf der auch orographisch tieferen Scholle im Süden die obersten Muschelkalkschichten, nahe der Bahnlinie sogar ein Letten- und Gipskeuperstreifen, die Oberfläche. Die Gemarkungen Ober-und Unteriflingen liegen ganz auf der tieferen Scholle. Ihre verkarsteten Ackerplatten enden gegen Westen mit der Steilstufe des Hauptmuschelkalks hoch über dem bis in den Hauptbuntsandstein eingegrabenen Waldtal der Glatt. Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, worin eine schwarze Hirschstange, in Rot ein goldenes (gelbes) Tatzenkreuz mit je drei schwarzen Punkten an den Enden der Arme. Wappen und Flagge der 1974 gebildeten Gemeinde wurden am 4. Juli 1978 vom Landratsamt Freudenstadt verliehen. Das Kreuz ist ein sogenanntes Goldblattkreuz, das als Beigabe in dem Grab einer christlichen alemannischen Adeligen des 7. Jahrhunderts östlich der St. Michaelskirche im Ortsteil Oberiflingen gefunden wurde. Das Grab wie der ehemals große Sprengel der Kirche, zu dem auch die Ortsteile Schopfloch und Unteriflingen gehörten, lassen auf einen alemannischen Adelssitz schließen. Als Tingierung des Hauptfeldes wurden Rot und Gold gewählt, weil dies die Farben mehrerer Adelsgeschlechter im alemannischen Raum waren. Die Hirschstange soll an die Zugehörigkeit der drei Orte zu Württemberg seit dem 16. beziehungsweise Anfang des 17. Jahrhunderts erinnern.
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