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Sufismus

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mystische Form des Islam

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Sufism is a spiritual movement within Islam that emphasizes inner purification, personal devotion, and ascetic practices rather than just following religious rules outwardly. It matters because it has shaped how millions of Muslims practice their faith and has significantly influenced Islamic culture, art, music, and philosophy throughout history.

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Wikidata facts

Instance of
lifestyle
Religion
Islam
Founded by
Muhammad
Operator
Sufi
Main subject
Sabr
Location
world
Image
Tomb of Abdul Qadir Jilani, Baghdad.jpg
Said to be same as
Zuhd
Has use
Muraqaba
Show 17 more facts
facet of
mysticism
Commons category
Sufism
OpenStreetMap tag
denomination=sufi
topic's main category
Category:Sufism
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
native label
التَّصَوُّفُ
different from
zindīq
hashtag
sufism
topic's main Wikimedia portal
Portal:Sufism
practiced by
ummah
partially coincident with
asceticism
topic has template
Template:Sufism
vocalized name
التَّصَوُّفُ
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Sufismus oder Sufitum (auch Sufik, arabisch تَصَوُّف, DMG taṣawwuf) ist eine Sammelbezeichnung für Strömungen im Islam, die asketische Tendenzen und eine spirituelle Orientierung aufweisen, die oft mit dem Wort Mystik bezeichnet wird. Einen Anhänger des Sufismus nennt man Sufist, einen Ausübenden Sufi (arabisch صُوفِيّ, DMG Ṣūfī) oder Derwisch (persisch دَرویش darwisch, DMG darwīš). Zu Kernelementen der unterschiedlichen praktischen und theoretischen Lehren zählen vielfach eine Einheit alles Existierenden, ein „innerer Sinn“ (arabisch بَاطِن, DMG bāṭin) des Korans, eine individuelle Nähe oder Unmittelbarkeit zu Gott sowie dementsprechende vorbildhafte Koranverse und normative überlieferte Aussprüche und biographische Berichte über Mohammed. Bis zum 9. Jahrhundert waren die Sufis (arabisch صُوفِيَّة, DMG ṣūfīya) eine asketische Randgruppe im heutigen Irak. Ab dem 10. Jahrhundert wurden systematische Handbücher zum spirituellen Weg des Sufi ausgearbeitet, welche die Nähe zum orthodoxen Sunnitentum betonen. Für die systematische Ausformulierung von Theologie und Epistemologie wurden Philosophen und Theologen wie al-Ghazālī, Suhrawardi und Ibn Arabi prägend. Im 12. Jahrhundert bildeten sich Sufi-Orden aus, die auch religionspolitische Funktionen tragen, darunter Organisation der Volksfrömmigkeit und Mission. Der Sufismus war in der Geschichte einer der wichtigsten Faktoren bei der Gewinnung von Nicht-Muslimen für den Islam. Spätestens mit der Organisation in Orden ist eine Identifikation von Mystik und Sufismus problematisch, da sich ersteres meist auf einen spezifischen Typus von Spiritualität bezieht, letzteres nun aber auf Institutionen. Den Begriffen sufiya und tasawwuf gegenüber steht der Ausdruck ‘irfān (arabisch عِرْفَان), wörtlich Gnosis, in der Bedeutung „Mystik“. Das Wort Sufismus wird in Europa erst seit dem 19. Jahrhundert verwendet.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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