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Kastell Vindolanda
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Kastell Vindolanda

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Also known as Vindolanda Roman Fort, Chesterholm Roman Fort, Castra Vindolanda, Chesterholm-Vindolanda (Samian Ware Discovery Site)

römisches Kastell an der Stanegate, England

Key facts

Military installation.name
Vindolanda
Military installation.location
Bardon Mill, Northumberland, U.K.
Military installation.image
File:Kastell und Vicus von Vindolanda, Luftbild, 2010.jpg
Military installation.image_size
250px
Military installation.caption
Vindolanda from the air
Military installation.map_type
Northumberland
Military installation.map_relief
1
Military installation.map_size
200
Military installation.map_caption
Shown within Northumberland
Military installation.type
Roman fort
Military installation.condition
Derelict
Military installation.open_to_public
Yes
Military installation.controlledby
Vindolanda Trust
Military installation.website
https://www.vindolanda.com/

via Wikipedia infobox

Official website

Visit Vindolanda & the Roman Army Museum

Two award-winning museums along the UNESCO World Heritage site of Hadrian’s Wall, with an active archaeological site and ongoing research and conservation. An independent charity which continues to excavate, conserve, research and educate with money it raises from visitors to our sites.

vindolanda.com

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Wikidata facts

Located in
Henshaw
Official website
www.vindolanda.com
Image
Vindolanda bathhouse - 2007-05-19.jpg
Show 8 more facts
principal investigator
Eric Birley
Commons category
Vindolanda
postal code
NE47 7JN
inception
0085-00-00
dissolved, abolished or demolished date
0900-00-00
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Vindolanda war ein römisches Hilfstruppenkastell, nahe der Gemeinde Bardon Mill/Henshaw, Ortsteil Chesterholm, Grafschaft Northumberland, England. Die Römer rückten im 1. Jahrhundert n. Chr. bis ins heutige Grenzgebiet zwischen England und Schottland vor. Hier konzentrierten sie zur Zeit ihrer Herrschaft über Britannien die meisten Truppen. Auch die Sicherung der Grenze durch eine dichte Kette von Kastellen, wie etwa Vindolanda, sowie durch Heerstraßen, wie die noch sichtbare sogenannte Stanegate, begann im späten 1. Jahrhundert, nachdem die Römer einen Teil ihrer Eroberungen in Schottland wieder aufgegeben hatten. Die permanente Anwesenheit römischer Soldaten seit frühtrajanischer Zeit konnte vor Ort durch die Archäologie zweifelsfrei belegt werden. Die Grenzregion, die sich über den Norden Englands von der Mündung des Tyne bis zum Solway Firth erstreckte, wurde durch eine gut ausgebaute Militärstraße erschlossen, die seit dem Mittelalter als Stanegate bekannt ist. Sie markierte die erste feste Grenzlinie im römischen Britannien. Die Kastellbesatzung Vindolandas war anfangs für Sicherungs- und Überwachungsaufgaben an der Grenze und später für die Kontrolle des Hinterlandes des Hadrianswalls zuständig. Aufgrund der Lage am äußersten Rand einer der abgelegensten Provinzen Roms waren die Bewohner Vindolandas in hohem Maße von der Nutzung vor Ort vorhandener Ressourcen und ihrem Einfallsreichtum abhängig. Heute ist bekannt, dass sich in Chesterholm die Überreste von neun aufeinanderfolgenden römischen Kastellen befinden. Aufgrund der damaligen Praxis, vor dem Beginn eines Neubaus das Areal zu planieren bzw. mit einer neuen Lehmschicht zu bedecken, sind Tausende von antiken Artefakten bemerkenswert gut erhalten geblieben. Überregional populär wurde die Grabungsstätte vor allem durch zahlreiche dort geborgene Fragmente antiker Schreibtafeln. Außerhalb der Festung befand sich eine größere Zivilsiedlung mit Badehäusern, Tempeln und angeschlossenem Gräberfeld. Wegen seiner langen Belegungsdauer, der teilweise noch sehr gut erhaltenen Mauersubstanz sowie der spektakulären Bodenfunde zählt Vindolanda zu den am besten erforschten archäologischen Denkmälern im Vereinigten Königreich. Zu sehen sind heute das großflächig ergrabene, spätantike Steinkastell und die Zivilsiedlung, außerdem ein Museum mit ausgewählter Fundsammlung und mehrere Gebäuderekonstruktionen auf dem Schaugelände. Dieser Artikel enthält die Beschreibung des Kastells, der Zivilsiedlung und zweier benachbarter Wachtürme in der Flur Barcombe.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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