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Erdferkel

File:Orycteropus_afer_175359469.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

EntityQ46212· pop 106· linked from 361 articles

Also known as Orycteropus afer

Art der Gattung Orycteropus

OverviewAI-generated

The aardvark (Orycteropus afer) is a species of mammal and insectivore endemic to Africa. It belongs to the parent taxon Orycteropus and is also referred to by the common names Oryctérope, Antbear, and Ant Bear. The organism has a short name of O. afer.

The IUCN lists the aardvark as Least Concern, a status recorded in 2015. The species has a gestation period of 7, a mass of 1.9, and a litter size of 1. The longest observed lifespan is 29.8 years, with one captive specimen living for this duration. The taxon was described in sources including the Nordisk familjebok and the Encyclopædia Britannica 11th edition.

Synthesized by Vinony from 29 facts across 5 sources: Wikidata, IUCN Red List, iNaturalist, Encyclopedia of Life, Vinony graph. Generated from structured data (not the Wikipedia text) and checked against those facts — may still contain errors.

Species

Least Concern

Aardvark

species

Observations1,591

Maximum longevity: 29.8 years (captivity) Observations: One captive specimen lived for 29.8 years (Richard Weigl 2005).

via IUCN

Wikidata facts

Instance of
taxon
Subclass of
mammal
Parent taxon
Orycteropus
Mass
1.9
Image
Orycteropus afer stuffed.jpg
Show 15 more facts
endemic to
Africa
taxon rank
species
IUCN conservation status
Least Concern
Commons category
Orycteropus afer
taxon name
Orycteropus afer
Commons gallery
Orycteropus afer
taxon common name
Cerdo hormiguero
gestation period
7
litter size
1
longest observed lifespan
29.8
start time
5000000-00
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
short name
O. afer
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Das Erdferkel (Orycteropus afer) ist eine Säugetierart und stellt den alleinigen rezenten Vertreter der Gattung Orycteropus in der Familie der Orycteropodidae und der Ordnung der Tubulidentata (Röhrenzähner) dar. Innerhalb der Systematik der heutigen Höheren Säugetiere sind die Röhrenzähner somit die einzige Ordnung, die nur eine Art beinhaltet. Äußerlich markant sind der kräftige Körper des Erdferkels mit aufgewölbtem Rücken und muskulösen Beinen sowie die röhrenförmig verlängerte Schnauze und der fleischige Schwanz. Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst das gesamte subsaharische Afrika. Die Tiere bewohnen offene und geschlossene Landschaften. Sie leben einzelgängerisch, sind nachtaktiv und graben im Erdreich, was insgesamt die Beobachtung erschwert. Die Lebensweise des Erdferkels ist daher nur ungenügend untersucht. Seine Nahrung besteht aus staatenbildenden Insekten, was eine hochspezialisierte Anpassung darstellt. Das ausgeprägte Verhalten führt dazu, dass lockere Böden und eine ausreichende Menge an Ameisen und Termiten Grundvoraussetzungen für die Anwesenheit des Erdferkels in einer bestimmten Region sind. Die Verwandtschaftsverhältnisse des Erdferkels zu anderen Gruppen der Höheren Säugetiere waren lange Zeit ungeklärt. Anfangs wurde die Art aufgrund ihrer spezialisierten Ernährungsweise zusammen mit den ähnlich lebenden Schuppentieren, den Ameisenbären und den Gürteltieren in ein gemeinsames Taxon namens Edentata gestellt. Allerdings beruhen die Ähnlichkeiten der einzelnen Vertreter weitgehend auf konvergenter Evolution, nicht auf Verwandtschaft. Später favorisierten zahlreiche Forscher eine nähere Beziehung zu den Huftieren. Erst molekulargenetische Untersuchungen Ende des 20. Jahrhunderts erbrachten, dass das Erdferkel tatsächlich eine Verwandtschaftsgruppe mit originär afrikanischen Tieren bildet. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen auch eine stammesgeschichtlich frühe Abspaltung des Erdferkels von den anderen Linien dieser Verwandtschaftsgruppe annehmen. Fossilfunde sind allgemein selten und geben momentan nur die letzten 20 Millionen Jahre der Entwicklungsgeschichte wieder. Innerhalb dieser erreichten aber Verwandte des Erdferkels auch das heutige Europa und Asien, wo sie allerdings heute wieder ausgestorben sind. Der einzige rezente Vertreter gilt in seinem Bestand als ungefährdet.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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