linguistic phenomenon in which anaphoric elements such as pronouns are grammatically associated with their antecedents
Als Bindungstheorie (englisch Binding Theory) wird ein Teilbereich der Linguistik, insbesondere der generativen Linguistik, bezeichnet, der die Distribution von Anaphern, Pronomina und frei referierenden Nominalphrasen zu beschreiben und erklären versucht. Mit Bindung wird dabei die referenzielle Abhängigkeit eines pronominalen Elements von einem sogenannten Antezedenten bezeichnet. Beispielsweise ist es die typische Funktion von Reflexivpronomen, anaphorisch zu referieren. Sie müssen dann innerhalb eines bestimmten Bereichs desselben (mitunter komplexen) Satzes einen Antezedenten haben, mit dem sie koreferent sind. Pronomen hingegen können für gewöhnlich keinen solchen Antezedenten im selben Bereich des Satzes haben. Frei referierende Nominalphrasen, wie beispielsweise Eigennamen, akzeptieren keinen anderen Ausdruck als Antezedenten.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).