thumb|Boxwork in Wind Cave, South Dakota In geology, boxwork is defined as a honeycomb-like structure that can form in some fractured or jointed sedimentary rocks. If the fractures in the host rock are mineralized, they can become more resistant to weathering than the surrounding rock, and subsequent erosion can produce boxwork structures. In mining geology, boxwork is a set of (typically) quartz-lined cavities, retaining the shape of the dissolved ore minerals, in gossans. In classical geology or mineralogy these mineral casts would not be called boxwork, but would instead be called pseudomor
Boxwork (engl. Kassettenwerk) ist ein aus dünnschichtigem Kalzit (Kalkspat) bestehendes Speläothem, das in wabenartigen Mustern von Höhlenwänden und -decken ragt. Die einzelnen Blätter durchdringen sich in unterschiedlichen Winkeln und bilden dabei „box“ genannte kassettenartige Strukturen an allen Höhlenoberflächen. Einige der umfangreichsten Boxwork-Vorkommen der Welt befinden sich im Wind-Cave-Nationalpark in South Dakota (USA). Entsprechend neuerer Forschung füllte das Boxwork-Material Spalten (Klüfte) im Felsen, lange bevor die Höhle gebildet wurde. Als sich das Gestein der Höhle aufzulösen begann, blieb das Füllmaterial der Spalten und Adern bestehen oder löste sich zumindest mit einer geringeren Rate als der umgebende Felsen, so dass die Kalkspatblätter übrig blieben, die von der Höhlenoberfläche ragen. Das Lösungsmittel war wahrscheinlich langsam durch die Höhle fließendes Wasser. Es wurde schnell mit gelöstem Kalziumkarbonat gesättigt, während es nicht zur Sättigung mit Magnesiumkarbonat (Dolomit) kam. Während es durch die Höhle floss, konnte das Wasser dadurch weiterhin den Dolomit auflösen, der die Boxwork-Blätter umgab, war aber nicht in der Lage, den Kalkspat des Boxwork zu lösen und ließ ihn so in den Höhlenraum ragend stehen.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).