Health references
- ICD-10
- G93.5 — Compression of brain
- MedlinePlus
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Clinical Trials
17 registered- NACOMPLETEDSimulation Training in Emergency Department Imaging 2Oxford University Hospitals NHS Trust · NCT05427838
- NAENROLLING_BY_INVITATIONPalliative Care Needs of Children With Rare Diseases and Their FamiliesChildren's National Research Institute · NCT06938542
- NAUNKNOWNCranioplasty Cognitive Outcome StudyKwong Wah Hospital · NCT03791996
- NACOMPLETEDBrain Effect Mechanism of Spinal Manipulative Therapy on LDH Analgesia Based on Multimodal MRIZhou Xingchen · NCT06277739
- NAUNKNOWNCerebral Blood Flow in Neonates During Thoracoscopic SurgeriesCairo University · NCT04507295
- NACOMPLETEDThe Effects of Anesthesia on Cerebral Perfusion in Patients With High Blood PressureAkdeniz University · NCT04587401
Wikidata facts
- Instance of
- disease
- Subclass of
- brain injury
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- Brain herniation MRI.jpg
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- Commons category
- Brain herniation
- health specialty
- neurosurgery
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Article · Deutsch
Eine Hirneinklemmung, Einklemmung des Gehirns oder Herniatio cerebri (kurz auch Einklemmung oder Herniation genannt) bezeichnet in der Neurochirurgie die Verschiebung von Teilen des Gehirns durch gesteigerten Intrakraniellen Druck. Unterschieden wird dabei eine obere und untere Einklemmung. Bei der oberen (= absteigend-transtentorialen) Einklemmung kommt es zur Verschiebung von Hirnmasse unter das Tentorium cerebelli. Bei der unteren (= tonsillaren) Einklemmung werden die Kleinhirntonsillen durch das Foramen magnum, einer Öffnung im Schädel mit Verbindung zum Rückenmark, zwischen Medulla oblongata und knöcherne Strukturen gepresst. Dadurch wird das Verlängerte Mark komprimiert. Wenn das dort befindliche Atemzentrum betroffen ist, resultiert der Tod durch Atemstillstand. Daher ist die untere Einklemmung im Gegensatz zur oberen unmittelbar lebensbedrohlich. Weitere bekannte Formen der Einklemmung sind: * „subfalcine“ Einklemmung des Gyrus cinguli unter der Falx cerebri * „absteigend-transalare“ Einklemmung von Frontalhirnmasse in der mittleren Schädelgrube * „aufsteigend-transalare“ Einklemmung des vorderen Temporallappen in der vorderen Schädelgrube * „aufsteigend-transtentoriale“ Einklemmung von Kleinhirnmasse über dem Tentorium cerebelli * „extrakraniale“ Einklemmung von Hirnmasse im Bruchspalt einer Schädelfraktur oder Operationswunde Dabei sind aufsteigende Einklemmungen deutlich seltener als absteigende, und meist durch lokal begrenzte raumfordernde Prozesse (v. a. Tumoren) bedingt. Häufig treten auch mehrere Einklemmungen in Kombination auf. Subfalcine und transalare Einklemmungen führen nicht unmittelbar zu einer Kompression des Hirnstamms, jedoch zu Störungen des Blut- und Liquorflusses, welche den intrakraniellen Druck weiter erhöhen und dadurch zusätzliche, gefährlichere Einklemmungen auslösen können.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA