Militärstrafe im Römischen Heer bei kollektiven Vergehen
Die Dezimation oder Dezimierung (lat. decimatio, decem = zehn) bezeichnete eine Militärstrafe im Römischen Reich bei kollektiven Vergehen wie Meuterei oder Feigheit vor dem Feind. Dabei wurde in der betroffenen Einheit mittels eines Loses je einer unter zehn Mann für die Bestrafung (meistens Exekution) ausgelost. Die Strafe wurde auch auf Offiziere angewandt. Es existieren Berichte über die Anwendung der Strafe im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Eine Abmilderung der Strafe waren die vicesimatio oder die centesimatio, bei der jeder 20. bzw. 100. Mann ausgelost wurde.
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