methodische Sammlung von Daten und die daraus abgeleitete Erkenntnis
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Die Empirie [ɛmpiˈʀiː] (vom Altgriechischen ἐμπειρία empeiría [ebiría] sinnlich verinnerlichte Erfahrung, ästhetisch erschlossenes Erfahrungswissen‘) ist Erfahrungswissen. Erfahrung als Grundlage des Wissen, sowie der Bereich wissenschaftlicher Forschung, der im Gegensatz oder Unterschied zur Theorie mit Beobachtung, Messung oder Experiment, d. h. mit der Gewinnung von Daten befasst ist, bildet die wissenschaftliche Verwertbarkeit des Erfahrungswissens als empirische Methode, beruhend auf der systematischen und zielorientierten Gewinnung von Daten. Damit wird sichergestellt, dass diese ‚objektiv‘ sind und unter den gleichen Bedingungen immer wieder gleich gewonnen werden können. Der planmäßigen, instrumentell unterstützenden Beobachtung, dem Experiment, kommt einer besonderen Bedeutung zu. Empirisch sind Erkenntnisse dann, wenn sie auf Sinneserfahrungen beruhen und sind alle Erkenntnisse, die ihre Quellen in der Erfahrung haben. In der Wissenschaft wird das auf dem Wege der Empirie gewonnene und beruhende Erfahrungswissen als empirische Wissenschaft (Erfahrungswissenschaft) bezeichnet, somit jede Wissenschaft, die ihre Sätze nicht durch Deduktion aus Hypothesen gewinnt, sondern durch Beobachtung geründete Erfahrung. Theorien bedürfen generell einer Überprüfung durch Erfahrungen. Dazu werden aus der Theorie Vorhersagen abgeleitet (Deduktion und Induktion). Ob sich auf die Erfahrung gründende Erkenntnis durch eine Logik der Induktion verifizieren lässt oder ob sie bloß falsifizierbar ist, wird in der Wissenschaftstheorie untersucht. Auch die empirische Wissenschaft nutzt die systematische, methodenorientierte Erhebung und Interpretation von Daten über Gegebenheiten, Phänomene und Vorgänge in den jeweiligen Forschungsgebieten.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).