Paradoxon, dass die eigenen Freunde durchschnittlich mehr Freunde haben als man selbst
via Wikidata · CC0
Das Freundschaftsparadoxon wurde erstmals im Jahr 1991 vom Soziologen beobachtet. Es beschreibt das Phänomen, dass die Freunde beinahe jeder Person im Schnitt mehr Freunde haben als sie selbst. Ungeachtet der scheinbar paradoxen Aussage ist das Phänomen real und kann als eine Konsequenz allgemeiner mathematischer Eigenschaften von Graphen sozialer Netzwerke erklärt werden. Dennoch kann es auch die Ursache zahlreicher sozialer Missverständnisse sein. Das Freundschaftsparadox lässt sich damit soziologisch erklären, dass man sich lieber mit Menschen anfreundet, die viele Freunde haben, als mit denen, die nur wenige Freunde haben. Oder rein statistisch dadurch, dass jeder Einzelne wahrscheinlich zu den Freunden von Menschen mit vielen Freunden gehört. Diese Erkenntnis ist ein möglicher Weg, den Verlauf von Epidemien vorherzusagen.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).