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Glyphosat

File:Glyphosate.svg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

EntityQ407232· pop 53· linked from 496 articles

Also known as Phosphonomethylglycine, N-(phosphonomethyl)glycine

organische Verbindung, Phosphonsäure, Herbizid

OverviewAI-generated

Glyphosate is a chemical compound with the formula C₃H₈NO₅P. Its IUPAC name is (carboxymethylazaniumyl)methyl-hydroxyphosphinate. The substance has a mass of 169.014 and a density of 1.704. It melts at 184.5 and decomposes at 187.

Chemical properties include a charge of 0, an xlogp of -4.7, and a tpsa of 114. The molecule contains three hydrogen bond donors and five hydrogen bond acceptors. A PubChem entry lists its weight as 169.07.

Glyphosate is the subject of 6610 PubMed records. It is referenced by 496 other encyclopedia articles.

Synthesized by Vinony from 20 facts across 4 sources: Wikidata, PubMed, PubChem, Vinony graph. Generated from structured data (not the Wikipedia text) and checked against those facts — may still contain errors.

Chemical data

Formula
C3H8NO5P
Molecular weight
169.07 g/mol
IUPAC name
(carboxymethylazaniumyl)methyl-hydroxyphosphinate
SMILES
C(C(=O)O)[NH2+]CP(=O)(O)[O-]
InChIKey
XDDAORKBJWWYJS-UHFFFAOYSA-N
XLogP
-4.7
Polar surface area
114 Ų
H-bond donors
3
H-bond acceptors
5
Formal charge
0

via PubChem

Drug data · ChEMBL

Molecule type
Small molecule

via ChEMBL · EBI

Research

6,610 papers

via PubMed

Wikidata facts

Has part
carbon
Mass
169.014
Has use
herbicide
Show 7 more facts
Commons category
Glyphosate
chemical formula
C₃H₈NO₅P
canonical SMILES
C(C(=O)O)NCP(=O)(O)O
density
1.704
melting point
184.5
decomposition point
187
found in taxon
Phaseolus vulgaris
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Glyphosat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonsäuren. Es ist die biologisch wirksame Hauptkomponente einiger Breitband- bzw. Totalherbizide und wurde seit der zweiten Hälfte der 1970er Jahre von Monsanto als Wirkstoff unter dem Namen Roundup zur Unkrautbekämpfung auf den Markt gebracht. Weltweit ist es seit Jahren der mengenmäßig bedeutendste Inhaltsstoff von Herbiziden. Glyphosatprodukte werden von mehr als 40 Herstellern vertrieben. Glyphosat wird in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten eingesetzt. Es wirkt nicht-selektiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass alle damit behandelten Pflanzen absterben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert worden sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat besitzen. Die angebotenen Glyphosat-Produkte unterscheiden sich in der Salz-Formulierung, dem Medium (Lösung oder Granulat) sowie dem Wirkstoffgehalt. Beispiele für Formulierungen sind das Glyphosat-Ammonium-Salz und das Glyphosat-Isopropylammonium-Salz. Die Toxizität fertig formulierter, glyphosathaltiger Herbizide, wie z. B. Roundup, kann höher sein als die des reinen Wirkstoffes Glyphosat für sich genommen. Im Vergleich mit anderen Herbiziden weist Glyphosat meist eine geringere Mobilität, eine kürzere Lebensdauer und eine niedrigere Toxizität bei Tieren auf. Dies sind für landwirtschaftlich verwendete Herbizide in der Regel wünschenswerte Eigenschaften. Über die Frage, ob Glyphosat Krebs erzeugen oder die Krebserzeugung fördern kann, hat sich eine intensive öffentliche und wissenschaftliche Debatte entwickelt. Ab 2015 verschärfte sich diese Diskussion zusehends. Eine europäische Bürgerinitiative forderte mit fast 1,1 Millionen gültigen Unterschriften das Verbot von Glyphosat. Anlass dafür war die Ende 2017 anstehende Wiederzulassung in der EU sowie die Bewertung als „wahrscheinlich krebserzeugend“ für den Menschen von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Dieser Bewertung widersprachen andere Behörden und Organisationen, unter anderem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), welche die Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) übernahm. Ebenfalls kam ein Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der USEPA, Health Canada und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu dem Schluss, dass Glyphosat in Nahrungsmitteln nicht krebserregend sei. Diese Unterschiede bei den Ergebnissen werden auch auf unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Bewertung zurückgeführt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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