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Hyperparathyreoidismus
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Hyperparathyreoidismus

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Also known as Hyperparathyroidism, hyperparathyreosis

Krankheit

Key facts

Medical condition.name
Hyperparathyroidism
Medical condition.image
3D Medical Animation still shot Hyperparathyroidism.jpg
Medical condition.caption
3D diagram of hyperparathyroidism
Medical condition.field
Endocrinology
Medical condition.symptoms
None, kidney stones, weakness, depression, bone pains, confusion, increased urination
Medical condition.complications
Osteoporosis
Medical condition.onset
50 to 60
Medical condition.types
Primary, secondary
Medical condition.causes
Primary: parathyroid adenoma, multiple benign tumors, parathyroid cancerSecondary: vitamin D deficiency, chronic kidney disease, low blood calcium
Medical condition.diagnosis
High blood calcium and high PTH levels
Medical condition.treatment
Monitoring, surgery, intravenous normal saline, cinacalcet
Medical condition.frequency
~2 per 1,000

via Wikipedia infobox

Research

36,939 papers

via PubMed

Wikidata facts

Subclass of
disease
Image
Illu thyroid parathyroid.jpg
Show 8 more facts
NCI Thesaurus ID
C48259
Commons category
Hyperparathyroidism
health specialty
endocrinology
drug or therapy used for treatment
denosumab
ICD-9-CM
252.0
genetic association
CDC73
on focus list of Wikimedia project
WikiProject Medicine
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Hyperparathyreoidismus (HPT) ist eine Regulationsstörung der Epithelkörperchen (Nebenschilddrüsen). Der Hyperparathyreoidismus ist gekennzeichnet durch eine vermehrte Bildung von Nebenschilddrüsenhormon (Parathormon), welches den Calcium-Spiegel im Blut reguliert. Liegt der vermehrten Bildung von Parathormon eine gutartige Geschwulst (Adenom) der Nebenschilddrüse zugrunde, spricht man von einer primären Überfunktion der Nebenschilddrüsen (primärer Hyperparathyreoidismus). Kennzeichen des primären Hyperparathyreoidismus sind ein erhöhter Parathormon-Spiegel und ein erhöhtes Serum-Calcium. Ist die vermehrte Bildung von Parathormon die adäquate Reaktion der Nebenschilddrüsen auf ein vermindertes Serum-Calcium (Hypokalzämie, z. B. bei Vitamin-D-Mangel), spricht man von sekundärem Hyperparathyreoidismus. Charakteristisch für den sekundären Hyperparathyreoidismus ist ein erhöhter Parathormon-Spiegel bei niedrigem Serum-Calcium. Eine wichtige Ursache des sekundären Hyperparathyreoidismus ist die verminderte Aktivierung von Vitamin D aufgrund einer chronischen Nierenerkrankung. Ein über lange Zeit bestehender sekundärer Hyperparathyreoidismus kann aufgrund einer chronischen Überstimulierung der Nebenschilddrüsen zu einem inadäquaten Anstieg des Parathormons führen. Es sind auch hier Parathormon-Spiegel und Serum-Calcium erhöht, aber man spricht von tertiärem Hyperparathyreoidismus. Vom primären Hyperparathyreoidismus kann der tertiäre Hyperparathyreoidismus durch die Krankenvorgeschichte abgegrenzt werden. Folgen des Hyperparathyreoidismus, welche das Krankheitsbild der Ostitis fibrosa generalisata bilden, sind Abbau von Knochensubstanz aufgrund einer vermehrten Calcium-Freisetzung aus dem Knochen, Nierensteine aufgrund einer vermehrten Calcium-Ausscheidung in den Urin, Verkalkungen der Blutgefäße durch Ablagerung von Calcium und Phosphat sowie eine Vielzahl weiterer, zum Teil unspezifischer Symptome. Da eine Bestimmung des Serum-Calciums häufig im Rahmen einer Routine-Blutuntersuchung erfolgt, wird die Diagnose meist in einem frühen Stadium gestellt, in dem noch keine oder nur unspezifische Symptome bestehen. Die Therapie des primären Hyperparathyreoidismus erfolgt durch operative Entfernung des Nebenschilddrüsen-Adenoms. Ist eine Operation nicht möglich oder wird diese nicht gewünscht, kann bei geringgradig erhöhtem Serum-Calcium der Krankheitsverlauf durch regelmäßige Kontrollen von Parathormon und Calcium beobachtet werden. Bei stark erhöhtem Calcium kann die Bildung von Parathormon durch das Medikament Cinacalcet gehemmt werden. Der sekundäre Hyperparathyreoidismus wird behandelt mit Vitamin D, Cinacalcet und Phosphatbindern, letztere senken bei chronischer Nierenkrankheit erhöhte Phosphatspiegel. Der tertiäre Hyperparathyreoidismus wird durch operative Entfernung der Nebenschilddrüsen behandelt. Um eine ausreichende Bildung von Parathormon zu gewährleisten, wird entweder ein Teil eines Epithelkörperchens belassen (subtotale Parathyreoidektomie) oder ein Teil eines Epithelkörperchens wird an anderer Stelle in einen Muskel eingepflanzt (autologe Retransplantation).

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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