Also known as knowledge gap, knowledge gaps
Hypothese zur strukturellen Ungleichverteilung von Wissen
Die Hypothese der wachsenden Wissenskluft wurde erstmals 1970 von , George A. Donohue und Clarice N. Olien in dem Artikel "Mass Media Flow and Differential Growth in Knowledge" in der Zeitschrift "Public Opinion Quarterly" als Knowledge-Gap-Hypothese beschrieben. Die Hypothese der „wachsenden Wissenskluft“ beschreibt die strukturelle Ungleichverteilung von Wissen, das durch die Massenmedien transportiert wird. Der Knowledge-Gap-Hypothese zufolge wächst die Wissenskluft zwischen Menschen mit höherem und niedrigerem sozioökonomischen Status schneller, wenn der Informationsfluss der Massenmedien in der Gesellschaft (oder einem anderen Sozialsystem) wächst. Der Input der Massenmedien in ein Sozialsystem lässt also das Wissen bildungsaffiner Bevölkerungssegmente schneller steigen als das bildungsferner Schichtsegmente. Demnach haben ohnehin formal gebildete Menschen eine bessere Chance, ihr Wissen zu vermehren, als weniger gebildete Menschen.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).