Also known as neuro-oncology
medizinische Wissenschaft von den Tumorerkrankungen des Nervensystems
via Wikipedia infobox
Die Neuroonkologie (von altgriechisch νεῦρον neuron, deutsch ‚Nerv‘, ὄγκος onkos, deutsch ‚Anschwellung‘ und -λογία -logia, deutsch ‚Lehre‘, ‚Wissenschaft‘) ist eine Schwerpunktbildung der Medizin, die Neurologie und Onkologie verbindet. Es gibt im deutschsprachigen Raum keinen Facharzt und keine Zusatzbezeichnung für Neuroonkologie. Die Neuroonkologie befasst sich vorwiegend mit der Diagnose, Therapie und Forschung von Tumorerkrankungen des Nervensystems, wozu die folgenden Tumorarten gezählt werden: * primäre Tumoren des Zentralnervensystems (Hirntumore und Tumoren des Rückenmarks) * sekundäre Tumoren des Zentralnervensystems (Hirnmetastasen und Metastasen des Rückenmarks) * maligne Lymphome des Zentralnervensystems * Tumoren des peripheren Nervensystems Diese Aufzählung zeigt bereits, dass dies ein breites und schwierig abzugrenzendes Gebiet ist. Während die Behandlung auch zentralnervöser Lymphome den hämatologischen Behandlungsrichtlinien folgt, und Hirnmetastasen nicht abgekoppelt von der Grundtherapie des Primärtumores behandelt werden, sind periphere Nerventumoren gutartig, wie Neurinome, und wie andere Weichteiltumoren oftmals im orthopädischen Bereich angesiedelt.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).