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Als Rhabdoviren (griech.: rhabdos – Stab) bezeichnet man die Viren der Familie der Rhabdoviridae. Vertreter dieser Familie haben Wirbeltiere, Insekten oder Pflanzen als Wirt. All diese Viren sind behüllte Einzel(-)-Strang-RNA-Viren = ss(-)RNA, meist stäbchenförmig, zylindrischer Gestalt. Inhaltsverzeichnis 1 Merkmale 2 Systematik 2.1 Vesiculoviren 2.2 Lyssaviren 3 Literatur 4 Einzelnachweise Merkmale Querschnitt durch ein Virion der Familie Rhabdoviridae Genomkarte der Familie Rhabdoviridae Die Virionen der Rhabdoviridae sind etwa 75 nm breit und 180 nm lang.[3] Die äußere Hülle von Rhabdoviren besteht aus Eiweißmolekülen, die meist mit kleinen Härchen versehen sind. Die Härchen dienen dem Virus, um in die Zellen einzudringen, was vermutlich durch Endocytose geschieht. Der Kern von Rhabdoviren besteht aus einem RNA-Einzelstrang negativer Polarität, d. h. er ist komplementär zur mRNA. Rhabdoviren sind umhüllt und haben helikale Nukleokapside, und ihre Genome sind linear, etwa 11–15 kb lang.[4] Rhabdoviren besitzen typischerweise Gene für fünf Proteine: ein großes Protein (L), Glykoprotein (G), Nukleoprotein (N), Phosphoprotein (P) und Matrixprotein (M).[5][6] Die Sequenz dieser Prot
Als Rhabdoviren (griech.: rhabdos – Stab) bezeichnet man die Viren der Familie der Rhabdoviridae. Vertreter dieser Familie haben Wirbeltiere, Insekten oder Pflanzen als Wirt. All diese Viren sind behüllte Einzel(-)-Strang-RNA-Viren = ss(-)RNA, meist stäbchenförmig, zylindrischer Gestalt.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).