doppelt-gekrümmten Fläche, häufig als Dach ausgeführt
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Die hyperbolische Paraboloidschale, auch HP-Schale (Herbert Müller) oder Hyparschale (Ulrich Müther) genannt, ist im Bauwesen eine Schale in der Form eines hyperbolischen Paraboloids – einer regelmäßig doppelt-gekrümmten Fläche, die sowohl Hyperbeln und Parabeln als auch Geraden enthält. Sie ist eine Sonderform der Sattelfläche (nicht zu verwechseln mit einem konventionellen Satteldach). Hyparschalen werden fast ausschließlich für Dächer verwendet. Sie weisen in ihrer Geometrie Parallelen zu Seilnetzen auf und sind besonders leicht mit HP-förmigen zu verwechseln, etwa dem der stilprägenden Dorton Arena. Hyparschalen sind aber meist aus Stahlbeton gefertigt und zählen in diesem Fall zu den . Auch gibt es wenige Schalenbauten aus Faserbeton und Nadelholzbrettern. Diesen Materialien kommt zugute, dass das hyperbolische Paraboloid zu den Regelflächen gehört, dass also durch jeden Punkt der Fläche eine – in diesem Fall sogar zwei – Geraden gehen, die ganz in der Fläche enthalten sind. Somit lassen sich Hyparschalen trotz ihrer Doppelkrümmung mit geraden, am besten schmalen Brettern einschalen oder direkt daraus herstellen. An den Rändern der an sich dünnen Schalen befinden sich je nach Konstruktion massive Träger, die sogenannten Randträger. Für die Dachdeckung kommen die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).