
Servqual
Sign in to saveSERVQUAL is a research tool used to measure customer perception of service quality by comparing what customers expect from a service to how the service actually performed. The tool was developed in the United States in the mid-1980s by researchers A. Parasuraman, Valarie Zeithaml, and Leonard L. Berry and can be implemented in after-service processes.Parasuraman, A, Ziethaml, V. and Berry, L.L., "SERVQUAL: A Multiple- Item Scale for Measuring Consumer Perceptions of Service Quality", Journal of Retailing, Vol. 62, no. 1, 1985, pp 12-40.
Article · Deutsch
Servqual (Kunstwort aus Service und Qualität) ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der Qualität von Dienstleistungen und der daraus folgenden Kundenzufriedenheit. Entwickelt wurde das Verfahren in den 1980er Jahren von Parasuraman, Valarie Zeithaml und Berry (daher auch: PZB-Modell). Der Ansatz gehört zu den meistzitierten und in der Praxis meistbenutzten Verfahren zur Messung der Dienstleistungsqualität. Innerhalb der kundenbezogenen Dienstleistungsqualitätsforschung lässt sich das Verfahren als zufriedenheitsorientierter multiattributiver Einkomponentenansatz charakterisieren. Auf der Grundlage des C/D-Paradigmas erfolgt die Bewertung der Dienstleistungsqualität dabei durch den Vergleich zwischen erwarteter und wahrgenommener Leistung. Das Verfahren (auch: RATER-System) basiert auf 5 Dimensionen: * Reliability → korrekte und verlässliche Ausführung des Dienstes * Assurance → Höflichkeit, Kompetenz, sicheres Auftreten * Tangibles → äußeres Erscheinungsbild (Präsentationsform, Kleidung) * Empathy → Einfühlungsvermögen der Mitarbeiter * Responsiveness → Kundenfreundlichkeit (schnell und aktiv auf Kunden reagieren) Die einzelnen Dimensionen werden durch einen Fragebogen mit 44 Einzelfragen bewertet, welche auf den zu messenden Service abgestimmt werden müssen. 22 Fragen dienen der Erfassung der Wahrnehmungskomponente, die restlichen der Erfassung der Erwartungskomponente. Dabei wird eine siebenstufige Likert-Skala benutzt. Die Ausprägungen reichen von „stimme völlig zu“ (7) bis „lehne ich völlig ab“ (1). Der sich in den Antworten auf den Fragebogen ergebende Unterschied des Vergleiches zeigt dem Dienstleister wie groß die Differenz zwischen den Erwartungen des Kunden („so sollte es sein“) und der tatsächlich erlebten Leistung („so ist es“) ausfällt.
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