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Faultiere

File:Bicho-preguiça_3.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Also known as sloths

Unterordnung der zahnarmen Säugetiere

AI overview

Sloths are slow-moving mammals from Central and South America that spend most of their lives hanging upside down in tropical rainforest trees, and they are closely related to anteaters within a larger group of mammals called xenarthrans. They matter as part of the diverse wildlife of tropical ecosystems and represent an interesting example of how animals can evolve specialized behaviors and body structures suited to their environment.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

Species

樹懶也作树獭,是哺乳綱貧齒總目披毛目下樹懒亞目(学名:Folivora)動物的通稱,包括有樹懒科和二趾樹懒科。其移動的速度非常地慢,只有每分钟4米(0.24km/h)的速度,在地面上是只有每分钟2米(0.12km/h)的速度。如果不慎掉到地面,容易成为其他肉食性动物的猎物,然而牠們具有游泳的能力。共有兩科六種,分布於南美洲及中美洲的熱帶雨林中,雖然外觀上相似,但兩科之間的分別頗大。雖然被稱為二趾與三趾樹懶,但其實所有現存的樹懶均有3根腳趾,主要差異在於,二趾樹懶的前臂上僅有二指。 樹懶的粗毛夾縫中長有與其互利共生的綠藻,提供很好的保護色,而樹懶有時也會取食身上的綠藻作為營養來源。而這些綠藻也是樹懶蛾(英语:sloth moth)的食物來源,有些種類的樹懶蛾甚至只能在樹懶身上發現。 絕種的樹懶包括地懶,其中體型最大的大地懶全長可達6米(20英尺),相當於現今的非洲象。

via

Research

1,195 papers

via PubMed

Wikidata facts

Instance of
taxon
Parent taxon
Pilosa
Image
Bradypus.jpg
Life expectancy
30
Show 9 more facts
Commons category
Folivora
taxon rank
suborder
taxon name
Folivora
topic's main category
Category:Sloths
Commons gallery
Folivora
Unicode character
🦥
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
taxon common name
lenivci
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Faultiere (Folivora, auch Tardigrada oder Phyllophaga) bilden eine Unterordnung der zahnarmen Säugetiere (Pilosa) und sind mit den Ameisenbären und den Gürteltieren verwandt (Nebengelenktiere). Die drei verfügbaren wissenschaftlichen Bezeichnungen finden in Fachveröffentlichungen rege Verwendung, die beiden letztgenannten sind aber auch durch andere Tiergruppen belegt. Es bestehen sechs rezente Arten, die sich auf die beiden Gattungen der Zweifinger-Faultiere (Choloepus) und der Dreifinger-Faultiere (Bradypus) verteilen. Bei diesen heute lebenden Arten handelt es sich um eher kleine Tiere der Unterordnung, die durchschnittlich 50 cm lang und etwa 5 kg schwer werden. Sie bewohnen zumeist tropische Regenwälder in Süd- und Mittelamerika, wo sie sich bevorzugt in den Baumkronen aufhalten und sich von blatthaltiger Pflanzenkost ernähren. Bekannt sind die Faultiere vor allem durch ihre – mit dem Rücken nach unten – im Geäst hängende Lebensweise, ihre sehr langsamen Bewegungen und die langen Ruhephasen. Die beiden letztgenannten Eigenschaften werden durch einen extrem niedrigen Stoffwechsel hervorgerufen, der aus der energiearmen Blattnahrung resultiert. Neben den beiden heute existierenden Gattungen sind – einschließlich ausgestorbener Arten – noch wenigstens 90 weitere bekannt, womit die Faultiere eine der formenreichsten Gruppen der Nebengelenktiere darstellen. Diese Gattungen umfassten häufig weitaus größere als die heute lebenden Vertreter, darunter auch Riesenfaultiere von 4 bis 6 t Körpergewicht. Ein überwiegender Teil der ausgestorbenen Faultiere lebte weitgehend am Boden – allerdings nutzten sie recht vielfältige Lebensräume, neben Wäldern etwa offene Landschaften bis hin zu wüstenartigen Gebieten, hohen Gebirgslagen und Küstengebieten. Auch die Ernährung war deutlich variantenreicher. Der Ursprung der Faultiere reicht bis in das Oligozän vor über 30 Millionen Jahren zurück. Im Übergang vom Pleistozän zum Holozän vor rund 10.000 Jahren starben die meisten der großen Faultierarten aber aus. Die Erforschung der Faultiere begann bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden die ersten rezenten Arten beschrieben und nur wenige Jahre später auch die ersten fossilen Vertreter nachgewiesen. Eine erste Hochphase der Forschung fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt, als Charles Darwin auf seiner Reise nach Südamerika zahlreiche Fossilfunde entdeckte. Dabei etablierte sich auch die Vorstellung, dass die baumbewohnenden heutigen Faultiere näher miteinander verwandt seien und den bodenbewohnenden gegenüberstünden. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte dies – anfangs durch anatomische Untersuchungen, später auch durch molekulargenetische Analysen – widerlegt werden. Demnach gehören die Dreifinger-Faultiere in die monotypische Familie der Bradypodidae, die Zweifinger-Faultiere dagegen in die ebenfalls monotypische Familie der Choloepodidae. Daher sind die Anpassungen der heutigen Faultiere an die Lebensweise in den Bäumen als konvergente Entwicklung anzusehen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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