sozialpsychologische Theorie über den normativen Einfluss einer Gruppe
Die Social-Impact-Theorie (englisch: social impact „sozialer Einfluss“) wurde 1981 vom US-amerikanischen Sozialpsychologen aufgestellt. Sie beschreibt Bedingungen, unter denen ein Mensch dem normativen Einfluss einer Gruppe am ehesten Folge leistet. Der Einfluss wird bestimmt durch die Stärke und Unmittelbarkeit der Gruppe sowie die Anzahl der Gruppenmitglieder. Die Social-Impact-Theorie entwickelte sich aus der gemeinsamen Forschung von Bibb Latané und John M. Darley (1970) zum Konzept der Verantwortungsdiffusion. Dieses besagt, dass bei Anwesenheit anderer Menschen das subjektive Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen geringer wird.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).