Also known as anaplastic lesion
Anaplasia () is a condition of cells with poor cellular differentiation, losing the morphological characteristics of mature cells and their orientation with respect to each other and to endothelial cells. The term also refers to a group of morphological changes in a cell (nuclear pleomorphism, altered nuclear-cytoplasmic ratio, presence of nucleoli, high proliferation index) that point to a possible malignant transformation.
via PubMed
Die Anaplasie bezeichnet den Übergang höher differenzierter Zellen in weniger differenzierte Zellen. Es kommt zu einer stark verschobenen Kern-Plasmarelation, einer Kernhyperchromasie und einer Nukleolenvergrößerung. Der Begriff wurde erstmals 1893 von dem deutschen Anatomen und Pathologen David Paul von Hansemann für das Fehlen bzw. den Verlust einer Differenzierung von Zellen benutzt. Eine Anaplasie führt bei Tumoren dazu, dass man nicht mehr erkennen kann, aus welchem Gewebe ein anaplastischer Tumor entstanden ist. Die Tumorzellen sind komplett entdifferenziert. Anaplastische Karzinome sind im UICC (Union internationale contre le cancer) Grading in Grad 4 eingeteilt, bei Hirntumoren in Grad III. Sie sind hochmaligne und metastasieren oft bereits sehr früh durch das Blut und die Lymphe. Die Prognose ist dennoch abhängig vom Tumorursprung. Das anaplastische Astrozytom hat beispielsweise eine mittlere 5-Jahre-Überlebensrate von ca. 31 %, das anaplastische Oligodendrogliom (ebenfalls ein Hirntumor) bei aggressiver Therapie eine etwas bessere Prognose.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).