File:Baybars,_Medallion_IV,_Baptistère_de_Saint-Louis.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Baibars I.
Sign in to saveAlso known as al-Malik al-Ẓāhir Baybars I al-Bunduqdārī, Rukn al-Dīn, Baybars I, Abu al-Futuh, al-Malik al-Zahir Rukn al-Din al-Salihi al-Bundukdari., Al-Malik al-Zahir Rukn al-Din Baibars al-Bunduqdari
Mamluke, Sultan von Ägypten und Syrien (1223-1277; reg. 1260-1277)
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Baibars (1223–1277) was a male ruler and military commander who served as the Sultan of Egypt. A member of the Bahri dynasty, he was born in Cumania and identified as a Circassian. He practiced Sunni Islam and spoke Arabic and Egyptian Arabic. His noble title was sultan, and his name in Arabic is الظاهر بيبرس.
Baibars participated in several conflicts, including the Seventh Crusade, the Battle of Mansurah, the Battle of Fariskur, and the Battle of Ain Jalut. He was the father of Al-Said Barakah and Solamish. He died in Damascus on July 1, 1277, with intoxication listed as the cause of death and homicide as the manner of death. He is buried at the Al-Zahiriyah Library.
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Key facts
- Royalty.dynasty
- Bahri
- Royalty.title
- Sultan Misr wa al-Sham Al-Malik al-Zahir Rukn al-Din
- Royalty.image
- Baybars, Medallion IV, Baptistère de Saint-Louis.jpg
- Royalty.caption
- A probable near-contemporary depiction of Sultan Baybars: enthroned ruler and attendants in the Baptistère de Saint Louis (1320–1340).
- Royalty.succession
- Sultan of Egypt and Syria
- Royalty.predecessor
- Saif ad-Din Qutuz
- Royalty.successor
- Al-Said Barakah
- Royalty.reign
- 24 October 1260 – 30 June 1277
- Royalty.coronation
- 1260 at Salihiyah <!--
- Royalty.othertitles
- Sultan of Egypt -->
- Royalty.full name
- al-Malik al-Zahir Rukn al-Din Baybars al-Bunduqdari Abu al-Futuh
- Royalty.burial_place
- Zahiriyya Library, Damascus
- Royalty.spouse
- Iltutmish Khatun (likely a daughter born from a Khwarazmian Emir and a Daughter of Berke), Al-Karakiya
- Royalty.spouse type
- Consort
- Royalty.house
- Zahiri
- Royalty.birth_date
- 19 July 1223 or 1228
- Royalty.birth_place
- Dasht-i Kipchak
- Royalty.death_date
- 30 June 1277 (aged 50/55)
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Instance of
- human
- Gender
- male
- Citizenship
- Mamluk Sultanate of Egypt
- Place of birth
- Cumania
- Place of death
- Damascus
- Child
- Solamish
- Occupation
- military commander
- Position held
- Sultan of Egypt
- Languages spoken
- Arabic
- Native language
- Arabic
- Religion
- Sunni Islam
- Family
- Bahri dynasty
- Noble title
- sultan
- Conflict
- Ninth Crusade
- Image
- تمثال للسلطان الظاهر بيبرس (cropped).JPG
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- Commons category
- Baibars
- date of death
- 1277-07-01
- place of burial
- Al-Zahiriyah Library
- cause of death
- intoxication
- name in native language
- الظاهر بيبرس
- manner of death
- homicide
- ethnic group
- Circassians
- date of birth
- 1223-07-19
- social classification
- slave
- unmarried partner
- Al-Karakiya
Sources (7)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Al-Malik az-Zahir Rukn ad-Din Baibars (I.) al-Bunduqdari, kurz auch al Zaher Beybars (arabisch الملك الظاهر ركن الدين بيبرس البندقداري, DMG al-Malik aẓ-Ẓāhir Rukn ad-Dīn Baibars al-Bunduqdārī; * um 1223; † 1277 in Damaskus), war ein Mamluk, der 1260 zum Sultan von Ägypten und Syrien aufstieg. Baibars wurde um 1223 im weiten ukrainisch-russischen Steppengebiet zwischen der Krim und dem Kaspischen Meer geboren. Er war kiptschak-türkischer Abstammung. Nach der Schlacht an der Kalka (31. Mai 1223) wurde das Steppenland von den Mongolen des Dschingis Khan erobert und die lokale Bevölkerung in die Sklaverei geführt. Auf dem Sklavenmarkt von Sivas wurde Baibars von dem Ayyubiden-Emir von Hama gekauft. Dieser verkaufte ihn bald für einen geringen Preis an den Mamluk Ala' ad-Din Aydekin al-Bunduqdar weiter, wohl auch weil Baibars einen weißen Fleck (Katarakt) in seinem rechten Auge hatte. Aydekin war offenbar der Kommandant der Bogen- und Armbrustschützen (al-Bunduqdar) des Ayyubiden-Emirs von Hisn Keyfa, as-Salih Ayyub, in dessen Dienste Baibars gegeben wurde. Trotz seiner Sehbehinderung erwies sich Baibars als vortrefflicher Schütze, was ihm seinen Beinamen „der Bogenschütze“ (al-Bunduqdari) und schnell einen führenden Platz als amīr unter den as-Salihi-Mamluken des Emirs einbrachte. Laut dem Historiker al-Maqrīzī soll Baibars in einem engen Loyalitätsverhältnis zum Emir gestanden haben. Als dieser 1239 von seinen eigenen Männern verraten und in die Gefangenschaft des Emirs von Kerak verbracht wurde, soll Baibars der einzige Mamluk gewesen sein, der sich freiwillig der Gefangenschaft seines Herrn anschloss. Nur ein Jahr nach der Gefangenschaft übernahm as-Salih Ayyub die Herrschaft als Sultan in Ägypten und Baibars wurde von ihm dem Bahri-Regiment der Militärsklavengarde zugeteilt. Im Jahr 1244 wurde er mit dem Oberbefehl über ein Heer betraut, mit dem er einen Angriff der christlichen Kreuzfahrerbarone auf Ägypten abwehren sollte. In der Schlacht von La Forbie errang er einen vollständigen Sieg über den Feind, allerdings misslang ihm im Anschluss die Eroberung von Askalon. Während des Angriffs des französischen Königs Ludwig IX. der Heilige auf Ägypten (Sechster Kreuzzug) war Baibars dem Kommando des Emirs Fachr ad-Din Yusuf unterstellt. Nachdem der Emir im Kampf um die Stadt al-Mansura am 8. Februar 1250 getötet wurde, übernahm er das Kommando über die Mamlukenkrieger und stellte den Kreuzrittern eine Falle. Indem er deren Vorhut in die Stadt einziehen ließ, konnte er sie im anschließenden Straßenkampf vernichtend schlagen. Als sich die Kreuzfahrer nach Damiette zurückziehen wollten, verfolgte Baibars sie mit seinen Truppen und nahm am 6. April 1250 bei Fariskur den König von Frankreich gefangen und vollendete damit das Scheitern des Kreuzzuges. Da die Hauptlast zur Verteidigung Ägyptens vor allem von den Mamluken getragen wurde, erregten sie die Missgunst des Sultans Turan Schah, der erst wenige Wochen zuvor die Nachfolge seines Vaters as-Salih Ayyub angetreten hatte. Turan Schah beabsichtigte, sich der führenden Mamluken zu entledigen, zumal sie auch einen dominierenden politischen Einfluss am Hof ausübten. Doch die Mamlukenemire wurden rechtzeitig von der Haremssklavin Schadschar ad-Durr gewarnt, worauf sie ihrerseits die Ermordung des Sultans beschlossen. Am 2. Mai 1250 führte Baibars das Attentatskommando in die Gemächer des Sultans in Fariskur an und versetzte Turan Schah den ersten Streich mit dem Schwert. Der Sultan konnte zwar noch fliehen, starb allerdings nach dem Sturz von einem Holzturm im Uferwasser des Nils. Zunächst schwang sich die ehemalige Sklavin Schadschar ad-Durr zur regierenden Sultana von Ägypten auf, wurde allerdings weder vom Kalifen noch von der Bevölkerung Kairos anerkannt, was sie zur Ehe mit dem Mamluken Izz ad-Din Aybak nötigte, der somit der erste Mamlukensultan von Ägypten wurde. In den folgenden Jahren herrschte Chaos in Ägypten, da die Mamluken ihre Verhaltensweisen aus der Steppe mitgebracht hatten und nicht viel von der Staatskunst und der Schari'a hielten. Baibars und Aktay terrorisierten die Bevölkerung von Kairo und ignorierten die Autorität des Sultans, der offenbar nicht aus dem Bahri-Regiment stammte. 1254 aber wurde Aktay von Sultan Aybak exekutiert und Baibars ins Exil nach Damaskus und Kerak vertrieben. Aber schon 1257 wurde Aybak von Schadschar ad-Durr im Bad ermordet. Sein Nachfolger wurde Qutuz, von dem Baibars nach Ägypten zurückgerufen und wieder in hohe militärische Posten eingesetzt wurde. Baibars’ große Stunde schlug, als er die Reserve in der Schlacht von Ain Djalut am 3. September 1260 befehligte, in der eine mongolische Armee unter General Kitbukha vernichtet wurde. Die Schlacht zerstörte den Unbesiegbarkeitsmythos der Mongolen.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA