
Spot-legged Bromeliad Spider
SPECIES
via GBIF
Cupiennius getazi ist eine Spinne aus der Familie der Fischerspinnen (Trechaleidae). Sie ist in Mittelamerika verbreitet und bewohnt dort Regenwälder. Mit einer Körperlänge von maximal 27 Millimetern als Weibchen und einer Beinspannweite von über 100 Millimetern handelt es sich bei der Art um einen vergleichsweise großen Vertreter der Echten Webspinnen (Araneomorphae). C. getazi kann je nach Geschlecht mäßig bis kräftig orange oder auch unauffällig gräulich gefärbt sein kann. Bei C. getazi handelt es sich wie bei allen Fischerspinnen um einen freilaufenden Lauerjäger, der demnach kein Spinnennetz für den Beutefang einsetzt. In das Beutespektrum fallen sowohl verschiedene Wirbellose als auch kleinere Wirbeltiere. Der Paarung geht ein für Wolfspinnenartige (Lycosoidea) typisch ausgeprägtes Balzverhalten voraus. Ein begattetes Weibchen legt dann einige Zeit nach der Paarung nacheinander mehrere Eikokons an und betreibt eine – für die Überfamilie ebenfalls typisch – für Spinnen vergleichsweise ausgeprägte Brutpflege und transportiert einen kürzlich produzierten Eikokon permanent an den Spinnwarzen angeheftet mit sich rum, ehe es den Kokon nach weiteren wenigen Tagen in einem zuvor angelegten Brutgespinst deponiert. Das Weibchen der Art bewacht wie bei anderen Vertretern der Gattung seine Eikokons und die daraus schlüpfenden Nachkommen, die nach wenigen Tagen das Brutgespinst verlassen und dann selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heranwachsen, jedoch nicht. Es kam in der Vergangenheit vermehrt zu Einschleppungen von C. getazi in andere Teile der Welt über den Export von Stauden der Dessertbanane (Musa × paradisiaca), weshalb die Art auch wie weitere Spinnen, bei denen dies vorkam, als „Bananenspinne“ bekannt ist. Insgesamt scheint dies bei C. getazi verglichen mit anderen Spinnen, die auf diese Wege anderorts eingeführt wurden, häufig der Fall zu sein. Die Art wird außerdem gelegentlich als Heimtier im Rahmen der Terraristik gehalten.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
via Wikidata sitelinks · CC0
via Wikidata · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).