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Ferdinand Schörner
Sign in to saveGerman field marshal (1892–1973)
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
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· 2013 · cited 6,746x
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- Endovascular Therapy for Ischemic Stroke with Perfusion-Imaging Selection
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via Crossref · CC0
Key facts
- Preceded by
- Adolf Hitler
- Succeeded by
- Office abolished
- Born
- ( 1892-06-12 ) 12 June 1892, Munich , Bavaria , Germany
- Died
- 2 July 1973 (1973-07-02) (aged 81), Munich , West Germany
- Party
- Nazi Party
- Civilian awards
- Golden Party Badge of the NSDAP
- Nickname s
- Blutiger Ferdinand (Bloody Ferdinand) , Ungeheuer in Uniform (Monster in uniform)
- Allegiance
- Germany
- Branch service
- Imperial German Army Reichswehr German Army
- Years of service
- 1911–1945
- Rank
- Generalfeldmarschall
- Commands
- Army Group South , Army Group North , Army Group Centre
- Military awards
- Pour le Mérite , Knight's Cross of the Iron Cross with Oak Leaves, Swords and Diamonds
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Der laute Kamerad - DER SPIEGEL
Auf dem Fernbahnsteig des Schlesischen Bahnhofs in Ostberlin stand am Vormittag des 17. Januar 1955 eine Gruppe von Herren, deren sorgfältig gepflegte Kleidung sich merklich gegen das Einheitsgrau der üblichen Sowjetzonen-Garderobe abhob. Die Herren…
spiegel.de →Dieser Ausdruck wurde am 17.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Auf dem Fernbahnsteig des Schlesischen Bahnhofs in Ostberlin stand am Vormittag des 17. Januar 1955 eine Gruppe von Herren, deren sorgfältig gepflegte Kleidung sich merklich gegen das Einheitsgrau der üblichen Sowjetzonen-Garderobe abhob. Die Herren warteten auf den Expreß aus Moskau, der schon zwei Stunden Verspätung hatte. Es waren ehemalige Offiziere der deutschen Wehrmacht, an ihrer Spitze der Generalmajor außer Diensten Martin Lattmann, jetzt stellvertretender Chef der Fachverwaltung Motorisierung der Kasernierten Volkspolizei. In einem Schlafwagenabteil des Zuges, der gerade über die Weichen vor dem Schlesischen Bahnhof rollte, machte sich indessen ein etwas kurzatmiger, rundlicher Mann mit weißem Spitzbart im geröteten Gesicht und Hornbrille zum Aussteigen bereit. Es war der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Union und Stellvertreter des Ministerpräsidenten der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik, Otto Nuschke. Nuschke, 71, kehrte aus einem Waldsanatorium für Sowjetprominente in der Nähe von Moskau zurück. Er hatte sich dort eine Arteriosklerose erfolgreich mit Jod-Spritzen behandeln lassen. Aber die Offiziere auf dem Fernbahnsteig des Schlesischen Bahnhofs warteten gar nicht auf den Minister, sondern auf einen Mann, den die Sowjets als Kriegsverbrecher verurteilt und nun begnadigt hatten. Dieser Mann saß in einem Salonwagen-Abteil neben dem Coupé Nuschkes: Es war der Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner. Während der Nachkriegsjahre war der Name Schörner in Zeitungsmeldungen mehrmals aufgetaucht. Am 11. Oktober 1950 schrieb der Londoner »Daily Telegraph": In London eingegangene Berichte besagen, daß deutsche Kriegsgefangene aus Rußland einschließlich eines Generals bei den Angriffsoperationen der Nordkoreaner eine Rolle gespielt haben... Anscheinend hat General Schörner aus Korea Briefe geschrieben, aus denen hervorgeht, daß er als Berater dem nordkoreanischen Oberkommando zugeteilt ist. Die Volkskommissariate für Auswärtige Angelegenheiten und für Landesverteidigung holten ihn zu Besprechungen ... Kommandierung in eine sowjetische Infanterieschule, wo Schörner als Lehrer für Angriffstaktik und Truppenführung wirkte ... erfuhren aber seine Kameraden, daß er tatsächlich von Stalin empfangen worden war. Am 10. Mai 1952 schließlich wußte das »Echo der Woche«, das damals Hans Habe zum Chefredakteur hatte: Feldmarschall Ferdinand Schörner arbeitet als sowjetischer Agent im Mittleren Osten, erklärt der englische Journalist Anthony Terry; sowjetische Dossiers... (existieren), wonach Schörner eine eigene »Arabische Legion« mit vierzigtausend Mann kommandieren und über erhebliche Waffenbestände aus ehemals deutschem Besitz verfügen soll ... Das war fast alles, was in den Nachkriegsjahren von Schörner zu hören gewesen war. Nun glitt der Moskau-Expreß in den Schlesischen Bahnhof und hielt. Lattmann und seine Begleiter begrüßten ihren alten Kameraden Schörner herzlich. Ferdinand Schörner blieb aber nicht in Berlin. Er wurde nach Dresden weitergeleitet und dort im Hotel »Astoria« einquartiert. In Dresden wohnt auch Generalfeldmarschall Paulus. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, den Ferdinand Schörner zu überreden, in der Sowjetzone zu bleiben. Vier Tage nach seiner Ankunft in Berlin schrieb das SED-amtliche »Neue Deutschland« noch: Den Bonner Militaristen ist es peinlich, wenn ehemalige Offiziere der Hitler-Wehrmacht, wie Paulus und neuerdings Schörner und Voss, aus sowjetischer Gefangenschaft zurückgekehrt, ihren Wohnsitz in der Deutschen Demokratischen Republik nehmen ... Aber Schörner wollte nach Bayern weiter. Vom Dresdner Hotel »Astoria« aus rief er seine Tochter Anneliese in München an und besprach die Weiterreise in die Bundesrepublik. So blieb dem Generalmajor außer Diensten Lattmann nur noch der resignierende Kommentar: »Der Bursche will
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Wikidata facts
- Image
- Bundesarchiv Bild 183-L29176, Ferdinand Schörner.jpg
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- Commons category
- Ferdinand Schörner
- date of birth
- 1892-06-12
- date of death
- 1973-07-02
- name in native language
- Ferdinand Schörner
- start of work period
- 1911-00-00
- P8168
- Victor Rasuk
- end of work period
- 1945-00-00
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Article
Ferdinand Schörner (12 June 1892 – 2 July 1973) was a German military commander and convicted war criminal, who held the rank of Generalfeldmarschall (Field Marshal) in the Wehrmacht of Nazi Germany during World War II. He was the only German soldier to rise to this rank from his initial status of Einjährig-Freiwilliger (One-year volunteer). He commanded several army groups and was the final Commander-in-chief of the German Army and the last man promoted to the rank of Field Marshal in the Wehrmacht.
Schörner was a dedicated Nazi and became well known for his ruthlessness. By the end of World War II, he was Hitler's favourite commander. He also became notorious amongst German soldiers for his harshness against "deserters". Following the war he was convicted of war crimes by courts in the Soviet Union and West Germany, and was imprisoned in the Soviet Union, East Germany and West Germany.