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John Dee

File:John_Dee_Ashmolean.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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britischer Philosoph, Mathematiker, Astrologe und Alchemist

AI overview

John Dee was a 16th-century English scholar who practiced mathematics, astrology, and alchemy—fields that blended scientific inquiry with mystical and magical traditions during the Renaissance. He matters as a historical figure because his work reflects how educated people of his era pursued knowledge across what we now see as separate disciplines, and his extensive writings and activities influenced intellectual circles in England.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
John
Gender
male
Place of birth
London
Place of death
Mortlake
Occupation
scribe
Languages spoken
English language
Doctoral advisor
Gerardus Mercator
Doctoral student
Thomas Digges
Field of work
alchemy
Image
John Dee Ashmolean.jpg
Show 14 more facts
Commons category
John Dee
date of birth
1527-07-13
topic's main category
Category:John Dee
lifestyle
mysticism
Commons gallery
John Dee
date of death
1609-03-26
writing language
English language
name in native language
John Dee
significant person
Elias Ashmole
maintained by WikiProject
WikiProject Mathematics
place of detention
Tower of London
Commons Creator page
John Dee
has works in the collection
Wellcome Collection
Sources (7)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

John Dee (* 13. Juli 1527 in London; † 1608 oder 1609 in Mortlake-Surrey) war ein englischer Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph und Mystiker. Unter Königin Maria I. wurde Dee der schwarzen Magie, Zauberei und Verrat angeklagt. Nach Marias Tod wurde er von der Thronfolgerin Elisabeth I. zum Hofastrologen und königlichen Berater ernannt. 1564 unterrichtete er Elisabeth I. in Astrologie und beriet ihre führenden Minister Francis Walsingham und William Cecil. In seinem 1564 veröffentlichten Buch Monas Hieroglyphica führte er mithilfe der Mathematik, Kabbala und Alchemie die Schöpfung auf eine Einheit aus Punkt, Linie und Kreis zurück. Dee widmete sich der judäo-christlichen Magie, Astrologie und hermetischen Philosophie und im Bemühen um Kontaktaufnahme mit Engeln assistierte ihm von 1582 bis 1587 das Medium Edward Kelley. Aus dieser Zusammenarbeit ging die henochische Sprache hervor. Als berühmter Gelehrter widmete er sich technisch-naturwissenschaftlichen, philosophisch-neuplatonischen und esoterischen Studien und hielt bereits in jungen Jahren Vorlesungen an der Universität Paris. Er war führender Experte in Navigation und hat viele derjenigen Engländer ausgebildet, die Entdeckungsreisen über den Atlantik durchführen sollten. In einer von mehreren Abhandlungen, die Dee in den 1580er Jahren schrieb, um britische Erkundungsexpeditionen nach der Suche der Nordwestpassage anzuregen, prägte er den Ausdruck „Britisches Empire“. Als Anhänger des Neuplatonismus der Renaissance (Hauptvertreter Marsilio Ficino) waren für Dee mathematische Forschungen und Untersuchungen in der hermetischen Magie sowie der Divination nicht unvereinbar, sondern er betrachtete diese Aktivitäten als unterschiedliche Aspekte einer konsistenten Weltanschauung mit der gleichen Aufgabe: der Suche nach einem transzendenten Verständnis der göttlichen Ideen, welche sich hinter der sichtbaren Welt befinden. Den Gelehrten Frances Yates und zufolge besaß Dee zu seinen Lebzeiten die größte Bibliothek Englands und eine der größten von Europa.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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