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Nürtingen (; ) is a town on the river Neckar in the district of Esslingen in the state of Baden-Württemberg in southern Germany.
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Nürtingen (; ) is a town on the river Neckar in the district of Esslingen in the state of Baden-Württemberg in southern Germany.
==History==
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leo-bw.de →Die drittgrößte Stadt im Landkreis Esslingen (Große Kreisstadt) liegt im südlichen Kreisgebiet im Vorland zur Mittleren Alb am Neckar. Sie greift mit ihren fünf nach 1970 eingemeindeten Orten von der lößbedeckten Filderhochfläche im Nordosten über das Neckartal auf das Erms-Steinach-Vorland aus. Dort, im Südosten des Stadtgebiets, wird mit 463 m über NN der höchste Reliefpunkt erreicht, der tiefste mit 266 m im Norden am Neckar. Die in Teilen noch erhaltene Altstadt, die sich mit der spätgotischen Laurentius Kirche sowie Resten der Stadtbefestigung heraushebt, nimmt eine Neckartalweitung im Bereich der Seitenbäche Steinach und Tiefenbach ein. Von dort dehnte sich die Kernstadt allseits ins Umland aus, besonders vor allem entlang der Steinach nach Süden, wo auch weite Industrie- und Gewerbeflächen entstanden. Von der einst bedeutenden Textil-, namentlich Strickwarenindustrie, und dem Maschinenbau blieb nur letzter mit zwei großen Unternehmen bestehen. Inzwischen überwiegt der Tertiäre Sektor, da die Stadt neben der Bereitstellung von Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten sich zum Verwaltungs-, Gesundheits- und insbesondere überregionalen Bildungszentrum mit mehreren Fachhochschulen entwickeln konnte. Sie ist Mittelzentrum für den südwestlichen Landkreis Esslingen und erreichbar über die Eisenbahnlinie Stuttgart-Tübingen und die Bundesstraßen B297 und B313, die sich in der Kernstadt treffen. Von dort geht auch die Nebenbahn Nürtingen-Neuffen (Tälesbahn) ab. Die Stadt wurde 1806 Sitz eines württembergischen Oberamtes, 1938 Verwaltungssitz des Landkreises Nürtingen und kam 1973 zum Landkreis Esslingen. Die Große Kreisstadt Nürtingen liegt in der südlichen Hälfte des Landkreises, wo sie ein 46,94 Quadratkilometer großes Areal einnimmt und damit der Fläche nach noch vor der Stadt Esslingen rangiert. Gemessen an der Einwohnerzahl steht Nürtingen an dritter Stelle hinter Esslingen und Filderstadt. Das Stadtgebiet umfasst die Kernstadt mit Oberensingen sowie die Stadtteile Raidwangen, Neckarhausen, Hardt, Zizishausen und Reudern. Gemeinsame Grenzen hat die Stadt mit Unterensingen, Oberboihingen, Kirchheim unter Teck, Dettingen unter Teck, Beuren, Frickenhausen, Großbettlingen, Altdorf, Neckartailfingen, Aichtal und Wolfschlugen. Esslingen ist Luftlinie 13 Kilometer entfernt. Der Landesentwicklungsplan zählt Nürtingen zum Verdichtungsraum. In Nürtingen grenzen die beiden großen Naturräume Filder und Albvorland aneinander. Zu den Fildern gehören der Norden des Stadtgebiets (Grötzinger Platte) und das Neckartal (Nürtinger-Esslinger-Neckartal). Südlich des Neckartals beginnt das Mittlere Albvorland, zunächst mit einem schmalen Streifen Unterjura, der dem Erms-Steinach-Albvorland zugerechnet wird. Er geht im Süden in die vom Mitteljura geprägten, überwiegend bewaldeten Neuffen-Vorberge über. Hier liegt im Waldgebiet Hülenberg nordöstlich des Tiefenbachtals mit 463 Meter über Normalnull der höchste topographische Punkt der Stadt. Der Neckar quert das Stadtgebiet von Südwesten nach Nordosten, durchfließt erst Neckarhausen, umfließt dann die Nürtinger Altstadt im Westen und verlässt unterhalb von Zizishausen bei 266 Meter über Normalnull das Stadtgebiet (tiefster Punkt). In Neckarhausen nimmt der Neckar die Autmut auf, in Nürtingen die aus dem Albvorland kommende Steinach sowie den in der Kernstadt verdolten Tiefenbach und bei Oberensingen die von den Fildern kommende Aich. Das geologische Spektrum reicht von den höheren Keuperschichten (Stubensandstein, Knollenmergel, Rhätsandstein) über Unterjura (Schwarzjura) bis zu den tieferen Mitteljuraschichten (Braunjura alpha, beta). Tertiäre Vulkantuffe, Löss und die Talfüllungen des Neckars und seiner Nebenbäche ergänzen es. Stubensandsteinschichten sind nur durch die Aich angeschnitten und bewirken dort ein sehr enges Tal. Im Neckartal tauchen sie aufgrund des allgemeinen Schichtfallens nach Südosten nicht mehr auf. Dafür tritt hier und im Aichtal der an seinen Rutschungen erkennbare Knollenmerge
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