Obernheim is a municipality of the Zollernalbkreis district of Baden-Württemberg, Germany.
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Obernheim is a municipality of the Zollernalbkreis district of Baden-Württemberg, Germany.
==History== Obernheim became a possession of the Kingdom of Württemberg in 1805 and was assigned to . Five years later, in 1810, it was reassigned to , which was merged into in 1938. Obernheim grew and industrialized after the Second World War, first expanding in the 1950s to the north-east and west, and then in the 1970s to the north once more. As part of the , Landkreis Balingen was dissolved and Obernheim was assigned to the newly created Zollernalb district. There was further municipal growth to the northeast in the 1980s and 1990s.
2 mapped locations
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leo-bw.de →Obernheim liegt an der Südgrenze des Zollernalbkreises zum benachbarten Landkreis Tuttlingen. Die Gemarkung liegt am Westrand der Kuppenalb zwischen den Tälern der Oberen und Unteren Bära und deren bewaldeten Nebentälern und gehört zur übergeordneten naturräumlichen Einheit der Hohen Schwabenalb. Im Norden reicht sie noch etwas über die Europäische Wasserscheide in das steile Tal der Schlichem. Der höchste Punkt auf der Gemarkung liegt auf 988 m, der tiefste Punkt auf 751 m. Auf dem Gemeindegebiet liegt ein Teil des Naturschutzgebietes Stromelsberg-Hessenbühl. Obernheim kam 1805 unter württembergische Staatshoheit und wurde dem Oberamt Balingen zur Verwaltung zugewiesen. 1810 kam es dann zum Oberamt Spaichingen, das 1938 im Landkreis Balingen aufging. Der Landkreis Balingen wurde 1973 im Zuge der Verwaltungsreform Teil des Zollernalbkreises. Der aus einem Haufendorf entwickelte Ort wurde in einer Mulde am Ende eines Taleinschnittes angelegt und hat sich inzwischen über den Talrand ausgebreitet. In der Mitte des Dorfes treffen die Hauptverkehrsstraßen an einem zentralen Platz zusammen. Nach 1945 hat sich der Ort zur industrialisierten Gemeinde gewandelt. In den 1950er Jahren entstanden erste Neubaugebiete am westlichen und nordöstlichen Ortsrand, die in den 1970er Jahren durch weitere Neubauflächen im Norden ergänzt wurden. In den 1980er und 1990er wurden dann nochmals größere Siedlungsflächen im Nordosten erschlossen, in den letzten Jahren kleine Areale im Westen und Süden bebaut. Industrieflächen finden sich vor allem am Nord- und Südrand des Ortes. Der Bahnanschluss Harras-Obernheim an die Heubergbahn im etwa 6 km entfernten Wehinger Ortsteil Harras wurde 1966 stillgelegt. Der öffentliche Personenverkehr erfolgt seitdem durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau. Die Gemarkung ist ein stark zergliederter Ausschnitt am Westrand der Kuppenalb zwischen den Tälern der Oberen und der Unteren Bära, in die bewaldete Nebentälchen hinabführend. Im Norden greift sie auch noch etwas über die Europäische Wasserscheide hinweg in das steile Schlichemtal hinab. Breite, meist bewaldete Kuppen wechseln mit trockenen Mulden. Gesteinsuntergrund vor allem Massenkalk des mittleren Weißjura. Ein Schultheißenamtssiegel aus der Zeit um 1820 zeigt als nicht heraldisch aufgefasstes Siegelbild ein zwischen zwei Sträuchern stehendes Bäumchen. Im Jahre 1927 war ein Farbdruckstempel im Gebrauch, dessen oval umrandetes Mittelfeld ein auf einem Hügel stehendes Bäumchen zwischen einer strahlenden Sonne und einem ebensolchen Halbmond aufweist. Dieses Bild ist mit dem „Hexenbäumchen" auf einer ortsnahen Anhöhe in Verbindung gebracht worden. Am 27. Oktober 1950 verlieh das Innenministerium Württemberg-Hohenzollern das vom Siegel des Johann von Obernheim aus dem Jahre 1367 abgeleitete Wappen. Das Landratsamt hat die Flagge am 15. Januar 1982 verliehen.
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