Also known as PTP
verzögerte Transfusionsreaktion
Die posttranfusionelle Purpura (eng. Post-transfusion purpura, PTP) ist eine verzögert auftretende, unerwünschte Transfusionsreaktion, die nach der Transfusion von zellulären Blutbestandteilen (z. B. Erythrozyten- oder Thrombozytenkonzentraten) auftreten kann. Ursächlich sind vom Empfänger des Blutprodukts gebildete gegen die Blutplättchen (Thrombozyten) gerichtete (antithrombozytäre) Alloantikörper, die neben den körperfremden (allogenen) ungewöhnlicherweise auch die körpereigenen (autologen) Thrombozyten zerstören. Die hieraus resultierende, bisweilen ausgeprägte Thrombozytopenie zeigt sich üblicherweise 5 bis 12 Tage nach der ursächlichen Transfusion und kann zu schweren Blutungen führen. Die PTP betrifft überwiegend Frauen, da diese durch vorangegangene Schwangerschaften entsprechende Antikörper ausgebildet haben.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).