File:Sofonisba_Anguissola,_Selvportræt_ved_staffeliet,_1556,_Museum_Castle_in_Łańcut.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Also known as Sophonisbes Anguisola villagran, Moncada Angosciola toledo, Lomellino Sofonisba Anguissola, Sofonisba Anguisciola, Sofonisba Angosciola,
Sofonisba Anguissola was an Italian painter born around 1532 who became one of the most accomplished and recognized artists of the Renaissance, working across Italy and Spain during her long career. She matters because she overcame significant barriers facing women artists of her time to achieve professional success and international reputation, leaving behind a substantial body of work that demonstrated her mastery of portraiture and other genres.
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The artist's sisters are depicted in The Game of Chess, 1555. National Museum in Poznań
Sofonisba Anguissola (also Sophonisba Angussola or Anguisciola; c. 1532 – 16 November 1629) was an Italian Renaissance painter born in Cremona to a relatively poor noble family. She received a well-rounded education that included the fine arts, and her apprenticeship with local painters set a precedent for women to be accepted as students of art. As a young woman, Anguissola travelled to Rome where she was introduced to Michelangelo, who immediately recognized her talent, and to Milan, where she painted Fernando Álvarez de Toledo, 3rd Duke of Alba. The Spanish queen, Elizabeth of Valois, was a keen amateur painter, and in 1559 Anguissola was recruited to go to Madrid as her tutor, with the rank of lady-in-waiting. She later became an official court painter to the king, Philip II, and adapted her style to the more formal requirements of official portraits for the Spanish court. After the Queen's death, Philip helped arrange an aristocratic marriage for her. She moved to Sicily, and later Pisa and Genoa, where she continued to practice as a leading portrait painter.
Italian painter (c.1532-1625)
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Hanna Gagel SOFONISBA ANGUISSOLA - EINE ROLLENÜBERSCHREITENDE MALERIN (geb. um 1530 in Cremona, gest. 1625 in Palermo) In der Renaissance gab es eine Reihe bekannter Malerinnen, die heute vergessen sind. 1 Sofonisba Anguissola ist die erste Frau in Italien, die als Malerin internatio nal bekannt wurde. Zudem ist sie die erste Malerin mit einem umfangreichen Oeuvre von mehr als 50 Gemälden. Heute ist ihr Werk in der Kunstgeschichtsschreibung fast unbekannt oder ent wertet: Freedberg schrieb 1970 in der Pelican History of Art »ein Cremoneser Phä nomen. .. ihr Porträtstil, literarisch und schwerfällig, scheint an Vorbildern aus Brescia orientiert zu sein. Der gelegentliche Charme ihrer Porträts ergibt sich aus dem, was sie illustriert, ist nicht Resultat irgendeiner Qualität der Ausführung oder des Entwurfs. Ihr bestes Sujet war sie selber«. 2 Fast alle Stereotypien der Be schreibung weiblicher Leistung sind versammelt: bestenfalls ein Phänomen, char mant, keinesfalls das Ergebnis einer zielgerichteten Arbeit; sieht oft, eitel und selbstbezogen in den Spiegel; schafft keine Kunstwerke, sondern Illustrationen. Zugleich wurden und werden ihre Werke Bronzino, Moroni, Tintoretto, ja Leo nardo zugeschrieben also scheint doch malerische Qualität vorhanden zu sein? Berenson führt in seinem Überblick über die Malerei der Renaissance 40 ihrer Werke auf und bildet 10 davon ab. 3 Wer nimmt davon Kenntnis? Vasari rühmte sie, Baldinucci verglich ihre Porträts mit Lizians Gemälden. Van Dyck besuchte die berühmte Frau in Palermo, wo er sie, fast erblindet, etwa 96jährig antraf. In seinem »Italienischen Skizzenbuch« findet sich eine Skizze der alten Anguissola mit dem Kommentar »pittora de natura et miraculosa« eine wunderbare Malerin von Natur. Dies ist das Urteil eines zweifellos kompetenten Künstlerkollegen. Wie sind diese Widersprüche zwischen der zeitgenössischen Anerkennung und der späteren Unterschätzung in der Kunstgeschichtsschreibung zu erklären? Einige Bilder aus ihrem Werk möchte ich unter folgenden Gesichtspunkten vor stellen: Ihr Selbstverständnis als eine der ersten Frauen in der Geschichte der europäi schen Kunst, die den Anspruch erhob, sich in der männlichen Welt der Malerei als Künstlerin zu behaupten. Was läßt sich aus den Selbstbildnissen in Hinblick auf ihre Beziehung zu sich selber und zur Umwelt erschließen? Völlig ungewöhnlich in der italienischen Renaissance ist die Intensität und Kon sequenz, mit der sie Privatsphäre und Intersubjektivität in Gruppenbildnissen zum Ausdruck bringt. »Das überraschend realistisch gesehene Genrebild und das Porträt gehören zu ihren Spezialitäten«, heißt es in der Fachsprache. 4 Wenn kunst historische Neuerungen von Bedeutung bei Malerinnen festzustellen sind zu der Zeit gab es in Italien keine ernstzunehmenden Szenen aus dem Alltag werden sie bestenfalls als »Spezialitäten« aufgeführt, damit entwertet und eine seriöse Beur teilung wird verhindert. Als es auf die Darstellung von Autonomie und Würde der 5 Einzelpersönlichkeit ankam, stellt sie deren innere Befindlichkeit sowie die Bezie hung vom Menschen untereinander ins Zentrum ihrer kompositorischen Über legungen. Ein Motivvergleich mit Werken ihrer Zeitgenossen soll das Gemein same und die Unterschiede der Auffassungen zeigen. Was kann über das Verhältnis von Sofonisba Anguissola zu den von ihr beob achteten Menschen gesagt werden? Ist ihre Wahrnehmung von objektivierender Distanz d.h. Abspalten von Beziehungszusammenhängen oder teilnehmender Beobachtung geleitet? Ich verwende den Begriff »Teilnehmende Beobachtung« im Sinne der Verhaltensforschung, etwa der Ethnologie. Zu ihrem Selbstverständnis v Anguissola ist eine der wenigen Malerinnen, die nicht Töchter von Malern waren oder aus einer Künstlerfamilie kamen sie stammt aus einer adligen Familie. Sie ist die älteste von sechs Schwestern, die alle eine künstlerische Ausbildung erhiel ten. Entsprechend den Vorstellungen der italienischen Oberschicht von de
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