Also known as Sympathetic uveitis, Sympathetic uveitis (disorder)
Krankheit
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Bei der sympathischen Ophthalmie (lateinisch Ophthalmia sympathica, von griechisch ophthalmia „Augenentzündung“, womit in den hippokratischen Schriften und auch später noch meist die die Bindehautentzündung gemeint war), früher auch „sympathische Augenkrankheit“ genannt, handelt es sich wahrscheinlich um eine Autoimmunerkrankung, die die Augen betrifft und nach traumatischer Verletzung der Gefäßhaut eines Auges oder nach einer (öfter: mehrmaliger) Operation am Auge mit Beteiligung der Uvea auftreten kann. Durch die Freisetzung von Antigenen durch die Verletzung der Uvea kommt es zur Aktivierung von autoimmunen Reaktionen, woraufhin sich das verletzte Auge chronisch entzündet. Die Aktivierung dieser autoimmunen Antwort greift dann nach einigen Wochen bis vielen Jahren auf das zweite, unverletzte Auge über. Anzeichen sind Sehstörungen, Schmerzen und eingeschränkte Fähigkeit zur Naheinstellung des Auges. Durch die Entzündungsreaktion kann es nicht nur zur Erblindung des ursprünglich betroffenen Auges kommen, sondern auch zu der des gesunden Auges.Eine Assoziation mit bestimmten Leukozyten-Antigenen (HLA) bedarf der weiteren Abklärung. Eine japanische Studie zeigt Zusammenhänge mit HLA-DRB1*04 und HLA-DQB1*04, die in einer deutschen Studie teilweise nachvollzogen werden konnten.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).