File:KurtEisner1919.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
German politician and journalist (1867-1919)
Top works
via Open Library + Wikidata
Research areas
~8 min read
Kurt Eisner ( German pronunciation: [kʊʁt ˈʔaɪsnɐ]; 14 May 1867 – 21 February 1919) was a German politician, revolutionary, journalist, and theatre critic. As a socialist journalist, he organized the socialist revolution that overthrew the Wittelsbach monarchy in Bavaria in November 1918, which led to him being described as "the symbol of the Bavarian revolution". Eisner subsequently proclaimed the People's State of Bavaria but was assassinated by far-right Bavarian nationalist Anton Graf von Arco auf Valley in Munich on 21 February 1919.
He is used as an example of charismatic authority by Max Weber.
Most cited works
via OpenAlex · CC0
5 total works indexed
· 2001 · cited 38,324x
· 2006 · cited 27,908x
· 1989 · cited 17,943x
· 2004 · cited 10,238x
· 2012 · cited 9,223x
via Crossref · CC0
via Wikipedia infobox
Eugenio Pacelli. Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte 1917–1929
Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII. (1939-1958), ist eine der bekanntesten und umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Öffnung aller Akten aus dem Pontifikat Pius' XI. (1922-1939) im Vatikanischen Geheimarchiv 2003 und 2006 macht es möglich, alle Nuntiaturberichte, die Pacelli in den zwölf Jahren seiner Tätigkeit in Deutschland nach Rom sandte, zu edieren. Eine Edition der Weisungen von Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri ergänzt den Quellenbestand.
pacelli-edition.de →1886 Studium der Philosophie und Germanistik in Berlin, 1893-1898 Journalist in Marburg, 1898 Eintritt in die SPD, 1899-1905 Mitarbeiter des "Vorwärts", 1907 Chefredakteur der "Fränkischen Tagespost" in Nürnberg, 1910 Mitarbeiter der "Münchner Post", 1910-1916 Herausgeber des "Arbeiter-Feuilletons", 1917 Vorsitzender der USPD in Bayern, 1918 neunmonatige Haft aufgrund der Organisation des Januarstreiks in München, Proklamation des "Freistaats Bayern" am 7. November und Vorsitzender der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte in München sowie Bayerischer Ministerpräsident und Außenminister, 1919 deutliche Niederlage bei den Wahlen zum Bayerischen Landtag am 12. Januar und Ermordung durch den Reserveleutnant Anton Graf von Arco auf Valley am 21. Februar. Eisner wurde seit Beginn seiner kurzen Amtszeit vom 7. November 1918 bis zum 21. Februar 1919 als bayerischer Ministerpräsident von Pacelli scharf kritisiert. Erst nach dessen Ermordung sah der Nuntius ihn im Vergleich mit den späteren Entwicklungen positiver. Es scheint so, als habe der Nuntius im November 1918 alle negativen Aspekte der bolschewistischen Revolution wie mit einer Schablone auf Eisner übertragen. Dieser war für Pacelli die personifizierte verachtenswerte Revolution. So fasste der Nuntius am 15. November 1918, noch immer tief beeindruckt von den Ereignissen der letzten Tage, den Ablauf der Novemberrevolution in München zusammen und urteilte dabei hart über Eisner. Dieser sei Atheist, Radikalsozialist, unversöhnlicher Propagandist, enger Freund russischer Nihilisten, Kopf der revolutionären Bewegungen in München, oft verhaftet worden wegen politischer Vergehen und noch dazu galizischer Jude. Eisner sei der Kopf, die Fahne und das Leben der bayerischen Revolution, welche das religiöse, politische und soziale Leben zerstöre. Der Revolutionär habe zu weiteren antiklerikalen Maßnahmen aufgerufen, habe sich bisher aber nicht durchsetzen können. Gemeinsam mit den Diplomatischen Corps in München beschloss Pacelli, ein Treffen mit Eisner zu vermeiden, das unter der Würde eines Apostolischen Nuntius sei ( Dokument Nr. 302 ). Als Pacelli wenige Tage später zu einem solchen Besuch eingeladen wurde, lehnte er ab. Eisner habe in unwürdiger Art und Weise und viel zu spät mit der Nuntiatur Kontakt aufgenommen und er tue das nun nur aus wahltaktischen Überlegungen. Faktisch erkenne er aber die Rechte der katholischen Kirche nicht an ( Dokument Nr. 234 ). Nach Pacellis Auffassung fürchtete Eisner die Feindschaft der Katholiken, denn nur aus diesem Grund habe er in seinem Wahlprogramm die von ihm angestrebte Trennung von Staat und Kirche als "volle Freiheit für die Kirche" bezeichnet ( Dokument Nr. 3045 ). Pacelli zweifelte daran, dass Eisner nach der vernichtenden Niederlage bei der bayerischen Landtagswahl vom 12. Januar 1919, bei der die USPD lediglich 2,53 % der Stimmen erreichte, die Kraft habe, einen Umsturz und eine tyrannische Diktatur des Proletariats zu verhindern, wie dies in Berlin gelungen sei ( Dokument Nr. 315 ). Er ging davon aus, dass die Münchener Räte ihre Machtposition trotz der Einberufung des Landtags würden festigen können. In Eisner sah er einen der Verfechter der Weltrevolution nach bolschewistischem Grundmuster ( Dokument Nr. 316 ). Doch in dieser Einschätzung lag Pacelli falsch, denn Eisner hatte seinen Rücktritt zu diesem Zeitpunkt schon im Blick. Zwei Tage nach der Ermordung Eisners auf offener Straße vor der konstituierenden Sitzung des Landtags am 21. Februar 1919 schilderte Pacelli sachlich die Vorgänge. Der Nuntius kritisierte die unbesonnene Tat des Mörders Anton Graf von Arco-Valley, da jetzt ein revolutionärer Umsturz durch die Spartakisten zu erwarten sei ( Dokument Nr. 317 ). Nun ändert sich die Bewertung Pacellis. Nach dem Ausbruch der zweiten Revolution in Bayern, die wesentlich gewalttätiger war als die erste, hielt der Nuntius Eisner nicht mehr wie noch Mitte Februar für einen der Anhänger eines bolschewistischen Umsturzes. Vielmehr habe diese
Excerpt from a page describing this subject · 9,515 chars · not written by Vinony
via Wikidata · CC0
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).