
Lecithine
Sign in to saveAlso known as Lecithin, L-alpha-Phosphatidyl choline, Soybean lecithin, Eggyolk lecithin
Gruppe von organischen Verbindungen, auch Phosphatidylcholine genannt
Research
14,573 papers- [Efficacy of enteric lecithin (phosphatidylcholine) in the treatment of ulcerative colitis: a meta-analysis].MMW Fortschritte der Medizin · 2022
- Lecithin liposomes and microemulsions as new chromatographic phases.Journal of chromatography. A · 2020
- Oil-gelling properties of soy lecithin fractions.Food & function · 2021
- A soy lecithin nanoparticles-based extender effectively cryopreserves Holstein bull sperm.Animal reproduction science · 2023
- Lecithin-based nanostructured gels for skin delivery: an update on state of art and recent applications.Journal of controlled release : official journal of the Controlled Release Society · 2014
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Wikidata facts
- Subclass of
- mixture
- Has part
- glycerophospholipid
- Official website
- www.elma-eu.org
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- subject has role
- surfactant
- different from
- lectin
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- Lecithin
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Article · Deutsch
Lecithine (oder Lezithine; von griechisch λέκιθος lekithos, deutsch ‚Eidotter‘) ist ein in der Chemie synonym verwendeter Name für eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sogenannten Phosphatidylcholine (PC). Dabei handelt es sich um Phospholipide, die Ester aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin darstellen. In der praktischen Verwendung im Bereich der Lebensmittel und der Pharmazie versteht man unter Lecithin hingegen technisch gewonnene Produkte, die neben Phosphatidylcholinen als Hauptbestandteilen auch andere Phospholipide und Begleitstoffe enthalten. Phosphatidylcholine sind Bestandteile der Zellmembran tierischer und pflanzlicher Lebewesen. In den Membranen der meisten Bakterien kommen sie hingegen nicht vor. Sie sind Begleitstoffe in Fetten und Ölen und besonders reich in Eidotter und Zellen pflanzlicher Samen vorhanden. Lecithine erlauben das Emulgieren (Vermischen) von Fetten und Wasser und sind somit wichtige natürliche Emulgatoren für Lebens- und Futtermittel. In der EU sind sie als Lebensmittelzusatzstoff (E 322) für Lebensmittel (auch für „Bio-Produkte“) zugelassen mit Höchstmengenbeschränkung ausschließlich bei Säuglingsnahrung. Auf Zutatenlisten werden sie als Lecithin, Sojalecithin, Rapslecithin oder E 322 aufgeführt. In der Medizin und in der Kosmetik werden sie auch als Wirkstoff, in der Ernährung zu diätetischen Zwecken und zur Nahrungsergänzung genutzt. Technisch gewonnene Lecithin-Produkte, wie Extrakte aus Sojabohnen, Raps oder Eiern, enthalten in Abhängigkeit von ihren Quellen neben Lecithinen ferner andere Phospholipide sowie Sphingomyeline und Glycolipide. Auch diese Stoffgruppen haben ähnliche physikalische Eigenschaften und sind Emulgatoren. Der Anteil der polaren Lipide (unlöslich in Aceton) muss entsprechend einer EU-Richtlinie in Lecithin-Produkten mindestens 60 % betragen.
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