Also known as superior semicircular canal dehiscence syndrome, superior canal syndrome, Semicircular Canal Dehiscence, minorbs syndrome, canal dehiscence syndrome, minor's syndrome, SCD syndrome
via PubMed
Bogengangsdehiszenz, die Hör- und Gleichgewichtsstörungen verursachen kann, ist ein seltenes Krankheitsbild, das zum ersten Mal 1998 von einer Gruppe um Lloyd Minor von der Johns-Hopkins-Universität im US-amerikanischen Baltimore beschrieben wurde. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild liegen in einem Dünnerwerden oder völligen Verschwinden der knöchernen Abdeckung des oberen Bogengangs im Innenohr. Dies kann herrühren von einer physikalischen Einwirkung von außen, obwohl auch einige Indizien für eine genetische Veranlagung sprechen. Man kann diesen Defekt mit Hilfe einer Computertomographie (CT) nachweisen, indem man den betroffenen Bereich des Schläfenbeins abbildet. Allerdings hat sich herausgestellt, dass dieses Verfahren viele falsch positive Ergebnisse zeigte. So ergaben 581 CT-Scans eine Häufigkeit von 4 %, während sie bei 1000 histologischen Untersuchungen nur 0,5 % betrug. Bedeutend sind CT-Scans jedoch, um zwischen Bogengangsdehiszenz und Morbus Menière zu unterscheiden. Wenn die Diagnose feststeht, gibt es zurzeit zwei operative Möglichkeiten: Man ersetzt die fehlende Knochenschicht oder man bringt einen Pfropf in den Bogengang, der mit einer knöchernen Schicht verklebt wird.
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Ausdünnung oder Abnutzung der knöchernen Schicht, die den oberen Bogengang bedeckt, was zu einer abnormalen Exposition des vestibulären membranösen Labyrinths in der mittleren Schädelgrube führt
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).