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Dynamine
EntityQ420160· pop 14· linked from 612 articles

Also known as Dynamin-type guanine nucleotide-binding (G) domain, protein family, IPR030381, dynamins

Enzyme

Key facts

Protein family.Symbol
Dynamin_M
Protein family.Name
Dynamin central region
Protein family.image
PDB 2aka EBI.jpg
Protein family.caption
Structure of the nucleotide-free myosin II motor domain from Dictyostelium discoideum fused to the GTPase domain of dynamin I from Rattus norvegicus
Protein family.Pfam
PF01031
Protein family.Pfam_clan
CL0023
Protein family.InterPro
IPR000375
Protein family.PROSITE
PDOC00362

via Wikipedia infobox

Research

8,695 papers

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Commons category
Dynamins
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Dynamine sind Enzyme, genauer GTPasen, die in der eukaryotischen Zelle eine Form der Endozytose vermitteln. Dabei sind Dynamine vornehmlich in der Abschnürung neu gebildeter Vesikel von der Membran eines Zellkompartiments involviert. Sie spielen aber auch beim Transport des Vesikels zur und beim Verschmelzen mit der Zielmembran eine Rolle. Dabei handelt es sich üblicherweise um die Membran des Golgi-Apparates oder die Zellmembran. Weiterhin spielen Dynamine eine Rolle bei der Teilung von Zellorganellen und Cytoplasma (Cytokinese) sowie bei der Abwehr mikrobieller Pathogene. Mutationen im für Dynamin-2 codierenden Gen können beim Menschen seltene erbliche Myopathien verursachen. Dynamine gehören zur Dynamin-Proteinsuperfamilie, welche neben den klassischen Dynaminen auch die Dynamin-ähnlichen Proteine (engl.: „dynamine-like proteins“), Mx-Proteine, OPAs (kurz für „optic atrophy“), Mitofusine und Guanylat-bindenden-Proteine (GBPs) umfasst. Dynamin selbst ist ein 96 kDa schweres Enzym, das bei der Suche nach Mikrotubuli-bezogenen Motorproteinen im Gehirn von Rindern entdeckt wurde. Dynamin wurde im Rahmen der Clathrin-vermittelten Vesikelbildung an Zellmembranen umfassend erforscht.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA