Also known as Jacobi theta function, ϑ function, Jacobi ϑ function
mathematische Funktion
In der Funktionentheorie, einem Teilgebiet der Mathematik, bilden die Jacobischen Thetafunktionen, benannt nach Carl Gustav Jakob Jacobi, eine spezielle Klasse holomorpher Funktionen zweier komplexer Variablen. Systematisch untersucht wurden sie zuerst von Carl Gustav Jakob Jacobi und zur Grundlage seiner Entwicklung der Theorie Elliptischer Funktionen gemacht. Sie sind ein Spezialfall einer weitaus größeren Klasse von Thetafunktionen mehrerer Veränderlicher, die allgemein aus Gittern in den Räumen konstruiert werden können. Die Thetafunktionen bilden elliptische Gegenstücke der Exponentialfunktionen bzw. trigonometrischen Funktionen. Wie es für elliptische Funktionen typisch ist, weisen sie eine Art doppelter Periodizität auf jeweils entlang der reellen und imaginären Richtung der komplexen Ebene (Gitterstruktur). Gleichzeitig sind sie als unendliche Reihe sowie als unendliches Produkt darstellbar, deren Summanden und Faktoren in einer Vielzahl von Varianten aus Produkten von Exponential- und Cosinus- oder Sinusfaktoren bestehen. Die Jacobischen Thetafunktionen spielen eine wichtige Rolle in der Theorie der elliptischen Funktionen, Modulformen, quadratischen Formen und der Modulräume. In der Physik sind sie zudem bei der Lösung der Diffusionsgleichung und bei der Lösung der Wärmeleitungsgleichung, dem sogenannten Wärmeleitungskern von Bedeutung.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).