Mainhardt is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.
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Mainhardt is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.
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leo-bw.de →König Rudolf eignet dem Kloster Lichtenstern die dem Reich lehenbaren Güter, welche Schenk Walter von Limpurg dem Kloster übertragen hat, nachdem derselbe dem Reich zum Ersatz das Dorf Mainhardt überlassen hat. / Zur Detailseite Kartenblatt NO LVI 33 Stand 1828 (Baad, Drohenberg, abgeg. bei Geißelhardt, Mainhardt, Gailsbach, Mainhardt, Mittelmühle, Seehäuser, Vordermühle, Ziegelbronn, Mainhardt), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite Kaiser Konrad II. schenkt dem Bischof Meginhard und seiner Kirche zu Würzburg den Wald um Murrhardt, innerhalb beschriebener Grenzen, samt dem Bann darüber. / Zur Detailseite Name: kleines fürstliches Schloss der von Hohenlohe Datum der Ersterwähnung: 1600 [17. Jahrhundert] Ersterwähnung: 1382 Kirche und Schule: Die Pfarrei Mainhardt hatte einen ausgedehnten Sprengel auf dem Mainhardter Wald, der auch württembergische und hällische Dörfer umfasste. Nach der heutigen politischen Zugehörigkeit waren dies Mainhardt, Ammertsweiler, Geißelhardt und Hütten mit allen Wohnplätzen sowie von Bubenorbis die Wohnplätze Ziegelbronn, Riegenhof, Stock und Aschenhütte und von Großerlach der Wiedhof. Die Pfarrei Mainhardt wird erstmals 1382 erwähnt, als Äbtissin und Konvent des Klosters Lichtenstern dem »Heiligen des Gottzhaus zu Meinhart und iren pflegern an dem bauwe« den Zehnten, der dem Kloster im Bezirk der Pfarrei zustand, verkauften. Die Kirche wurde 1709/10 durch einen Querbau und 1793 durch einen Turm erweitert; die ältesten Glocken tragen jedoch die Jahreszahl 1688. Die Baulast lag bei der Standesherrschaft. Als Patrozinium wird Veit 1394 erstmals erwähnt. Wibel berichtet in seiner hohenlohischen Kirchengeschichte von einer »fast abergläubischen Verehrung« von Sankt Veit in Mainhardt. Der erste Hinweis auf das durch die Hohenloher ausgeübte Patronatsrecht stammt aus dem Jahr 1416. 1486 wurde das geringe Einkommen der Pfarrei durch die Grafen Albrecht und Kraft von Hohenlohe aufgebessert. Im 15. Jahrhundert bezog die Pfarrei Gülten in »Rutzenweiler, Ammelhardweiler, Gilsbach, Hütten, Mainhardt, Tennwilt, Schönhardt, Steinbrück, Fronefalls, Büchelberg und Rechenbach«. Im 15. Jahrhundert soll eine Wallfahrt zu einem Brunnen im Wald bei einer Glashütte stattgefunden haben, von dem Opfergeld wurde im Wald eine Kapelle zu Ehren von Johannes dem Täufer und der Jungfrau Maria gebaut (nach Martin Crusius). Der reformatorische Gottesdienst wurde in Mainhardt zunächst um 1550 eingeführt, endgültig dann 1556 durch die Herrschaft Hohenlohe. Die Katholiken des Mainhardter Walds konnten seit 1782 in der Schlosskapelle Mariä Krönung zu Mainhardt den katholischen Gottesdienst besuchen. Sie wurden dort von Kapuzinerpatres aus Pfedelbach seelsorgerlich betreut. 1587 wurde die Schule zusammen mit der Kirche in Mainhardt visitiert. Die Herrschaft Hohenlohe ließ 1790 ein neues Schulhaus erstellen, so dass zu vermuten ist, dass auch die Baulast für das frühere Schulgebäude bei der Patronatsherrschaft lag. Evangelische Pfarrkirche, massives, schmuckloses Gebäude von 1848/50, da für die Gemeinde zu groß, 1960 im Westteil Trennwand in Klinkermosaik und Zwischendecke eingezogen. — Seit 1950 katholische Seelsorgestelle, 1962 Kirche zum heiligsten Herzen Jesu erbaut, seit 1967 Pfarrei. Patrozinium: St. Veit Ersterwähnung: 1394
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