Informationen zum Ort Rosengarten mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →In Silber (Weiß) unter gezahntem rotem Schildhaupt (drei aufsteigende silberne Spitzen) eine fünfblättrige rote Rose mit goldenem (gelbem) Butzen. / Zur Detailseite Das 31,01 qkm große Gemeindegebiet von Rosengarten im Westen des Landkreises Schwäbisch Hall liegt am Übergang zweier Naturräume. Im Norden hat es Anteil an der Hohenloher-Haller Ebene, die durch ihre Lößüberdeckung auf Lettenkeuperuntergrund geprägt ist, der Süden gehört den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen an, die durch mächtige Sandsteinschichten und Keuperhöhen am Rande gekennzeichnet sind. In den Waldbergen südwestlich Sanzenbach ragt das Gelände bis auf ungefähr 503 m NN auf, im äußersten Nordwesten am Kocher unterhalb Tullau senkt es sich bis auf etwa 285 m NN hinab. Rosengarten, das am Rande des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald liegt, hat gemeinsam mit Michelbach an der Bilz und Schwäbisch Hall Anteil am 221 ha großen, 1996 ausgewiesenen Naturschutzgebiet Kochertal zwischen Westheim und Steinbach einschließlich Klingenbach sowie Geiß- und Eselsklinge. Seit dem 16. Jahrhundert gehörte das heutige Gemeindegebiet mit Rieden, Uttenhofen und Westheim weitgehend zum Amt Rosengarten der Reichsstadt Schwäbisch Hall. Mit deren Mediatisierung fiel es 1802/03 an Württemberg, das bereits seit der Säkularisation des Klosterbesitzes von Murrhardt nach 1534 einen Teil von Westheim besaß. Zunächst wurden die Orte dem Stabsamt Rosengarten und 1807 dem Oberamt Hall zugeteilt, aus dem 1934 der Landkreis Schwäbisch Hall hervorging. Am 1. Januar 1972 vereinigten sich Rieden, Uttenhofen und Westheim zur neuen Gemeinde Rosengarten, deren Name auf die alte Haller Amtsbezeichnung zurückgeht. Die Gemeinde mit dem einladenden Namen Rosengarten erstreckt sich zwischen den Städten Schwäbisch Hall und Gaildorf über den Südteil der Haller Bucht bis auf die Höhen des Mainhardter Walds. Der Kunstname Rosengarten geht auf eine alte Landschaftsbezeichnung zurück, und schon das einstige reichsstädtische Amt hieß so. Die Gemeinde Rosengarten hat Anteil an zwei Naturräumen: der Haller Bucht und dem Mainhardter Wald. Südlich von Schwäbisch Hall reicht die stellenweise lössbedeckte Muschelkalk/Unterkeuper-Gäufläche der Hohenloher Ebene bis nach Westheim (Haller Bucht mit Rosengarten). Der Kocher ist in einem engen, große Mäander bildenden Flusstal in den Muschelkalk eingeschnitten. Die Bibers durchfließt das Gemeindegebiet von Nordwest nach Südost und mündet in Westheim in den Kocher. Die Bibers zeigt noch die alte danubische Entwässerungsrichtung. Das Flusssystem des Ur-Kochers entwässerte vor etwa zehn Millionen Jahren (auf höherem Niveau) nach Süden zur Donau. Die Rosengartenbucht wird umrahmt von den Keuperhöhen des Mainhardter Walds und der Limpurger Berge. Südlich einer Linie Westheim–Sanzenbach bildet der Gipskeuper einen breiten Saum im Anstieg zu den Keuperwaldbergen. Die Gipskeuperhänge werden durch Verebnungen und Hangkanten der Bleiglanzbank und des Acrodus-Corbula-Horizonts (Engelhofer Platte) gegliedert. Über dem geringmächtigen Schilfsandstein folgen Untere Bunte Mergel und als Stufenbildner Kieselsandstein, weiter im Süden im Bereich einer tektonischen Mulde auch Stubensandstein. Das Gemeindegebiet reicht von 280 Meter über Normalnull am Kocher unterhalb Tullau bis auf 500 Meter über Normalnull auf den Höhen des Mainhardter Walds. Beim Austritt des Kochers aus dem Keuperbergland sind vor dem Stufenrand zwei markante Ausliegerberge erhalten geblieben: Steinbühl und Adelberg. Die beiden von Stubensandstein beziehungsweise Kieselsandstein bedeckten Bergrücken liegen in der Tiefenlinie der Neckar-Jagst-Furche, einer tektonischen Störungszone, die sich vom Neckar/Enz-Gebiet bis zur südlichen Frankenhöhe verfolgen lässt, und sind ein klassisches Beispiel für eine Reliefumkehr: In tektonisch tiefer Lage waren sie länger vor Abtragung geschützt und sind dann bei fortschreitender Abtragung durch ihre widerstandsfähigen Sandsteinköpfe als Berge erhalten geblieben. Bei Westheim ände
Excerpt from a page describing this subject · 40,000 chars · not written by Vinony
via Wikidata · CC0
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).