Oberrot (Swabian: Ewwerroad) is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.
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Oberrot (Swabian: Ewwerroad) is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.
== Demographics == Population development: {| cellspacing="0" cellpadding="0" | valign="top" | {| class="wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5" !Year !Inhabitants |- align="right" |1990 |3,191 |- align="right" |2001 |3,743 |- align="right" |2011 |3,631 |- align="right" |2021 |3,556 |} |}
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leo-bw.de →In gespaltenem Schild vorne viermal von Rot und Silber (Weiß) geteilt, hinten in Blau ein goldener (gelber) Löwenkopf mit goldenem (gelbem) Sparren im Maul. / Zur Detailseite Comburger Schenkungsbuch. Heinrich von Mulfingen übergibt dem hl. Nikolaus in Comburg, für sich, Hagestaldeshusen und in Gemeinschaft mit seinen beiden Brüdern Eberhard und Wolfram Güter in Heimhausen. / Zur Detailseite Das 37,92 qkm große Gemeindegebiet von Oberrot im äußersten Südwesten des Landkreises Schwäbisch Hall gehört den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen mit ihren Sandsteinschichten und randlichen Keuperhöhen an. Die höchste Erhebung stellt der etwa 534 m NN hohe Flinsberg nordwestlich Ebersberg dar. Das Höhenminimum befindet sich mit ungefähr 347 m NN dort, wo die von Nordwest nach Südost fließende Rot unterhalb Hausen auf benachbartes Gemeindegebiet übertritt. Oberrot gehört zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Mit der Mediatisierung der Grafschaft Limpurg 1805/06 fiel Oberrot vollständig an Württemberg, das im Ort bereits 1552 und 1790 teilweise Fuß fassen konnte. Das benachbarte Hausen an der Rot hatte Württemberg schon 1802/03 anlässlich der Säkularisation des Stifts Comburg an sich gezogen. Oberrot gehörte seit 1806, Hausen seit 1808 zum Oberamt Gaildorf, beide waren seit 1938 Bestandteil des Landkreises Backnang. Nach der Eingemeindung Hausens durch Oberrot am 1. Januar 1970 kam die neue Gemeinde mit Jahresbeginn 1973 zum Landkreis Schwäbisch Hall. Zu den Sehenswürdigkeiten Oberrots zählt die evangelische Pfarrkirche St. Bonifatius im Hauptort, die 1887/88 unter Verwendung von Turmchor und Mauerteilen des Vorgängerbaus nach Plänen des Architekten Heinrich Dolmetsch im Stil des Historismus neu erbaut und 1992-94 umfassend restauriert wurde. Bemerkenswert sind das reich verzierte Holzwerk des Innenraums und die Gemälde von A. Stechert auf der Holzvertäfelung im Chorraum. Die Gemeinde Oberrot liegt randlich am südöstlichen Mainhardter Wald im äußersten Südwesten des Landkreises. Sie grenzt an den Rems-Murr-Kreis, ansonsten an kreiseigene Gemeinden. Die von Einzelhöfen, Weilern und Dörfern geprägte Gemeinde wird über Kreisstraßen ans überregionale Wegenetz angeschlossen. Die parallel zum Rottal verlaufende L 1050 und die L 1054, welche den Raum gegen das 12,3 Kilometer entfernte Schwäbisch Hall im Nordosten öffnet, stellen die wichtigsten Verbindungen her. Das Gemeindegebiet liegt in den Schwäbisch-Fränkischen Keuperwaldbergen (340–535 Meter über Normalnull). Der Waldanteil beträgt über 51 Prozent. Auf den Waldreichtum gründete die ehemals breit gefächerte Glas- und Holzwirtschaft. Der Wald liefert noch immer den Rohstoff für eine der größten Sägereien und holzbearbeitenden Firmen Europas, die im Hauptort Oberrot ihren Sitz hat. An die Stelle der einst blühenden Glasbläserei traten andere Handwerke und Gewerbe, in jüngerer Zeit insbesondere der Fremden- und Naherholungsverkehr. Er nutzt die Angebote des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald, dem die Gemeinde angehört. Raumprägend sind zwei Nordwest-Südost gerichtete Bergrücken, die aus Stuben- und Kieselsandsteinen bestehen. In diese Sandsteinhochflächen haben sich drei in verschiedene Richtungen entwässernde Flusssysteme eingetieft, nämlich das nach Südost ziehende Rotsystem, das nach Nord-/ Südost gewandte Dendelbach-/ Biberssystem und das Südost-/Westsüdwest gerichtete Fornsbach-Murrsystem. Die Wasserscheide von Rot und Murr verläuft auf den Kieselsandsteinhochflächen um Glashofen, während jene von Rot und Bibers im Nordosten um Frankenberg auf der Stubensandsteinhochfläche verläuft. Die Murr entwässert westwärts über den Neckar zum Rhein, die Rot indes macht einen Umweg und fließt zunächst in danubischer Richtung entgegen dem Kochergefälle, um dann bei Unterrot in einem scharfen Winkel doch in den Kocher zu münden. Ähnlich verhält es sich im Nordosten um Frankenberg, wo der Dendelbach zunächst nach Nordosten fließt, um sich schließlich nach Südosten der Bibers zuzuwenden, welche
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