Also known as Comte de Sade, Donatien Alphonse François, Marquis de Sade
französischer Adliger und Autor
The Marquis de Sade was an 18th-century French nobleman who became known for writing explicit sexual material while also participating in the French Revolution and developing philosophical ideas. His work has remained controversial and influential in discussions about sexuality, freedom of expression, and the limits of literature, making him a significant—if polarizing—figure in cultural history.
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Writing · Paris, France
Born a rich nobleman, Marquis being his title rather than his birth name, De Sade gradually became a decadent libertine among the French society of Louis XVI. A liberally educated iconoclast, he wrote prose and verse, and specialized in testing the limits of decency, breaking taboos and shocking the aristocracy, often with sordid details drawn from real life. He was thought to have committed much…
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Donatien Alphonse François, Comte de Sade, bekannt als Marquis de Sade, abgekürzt: „D.A.F. de Sade“, (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade. Er wurde bekannt durch seine gewaltpornographischen Romane, wovon er die meisten während jahrzehntelanger Aufenthalte in Gefängnissen und Irrenanstalten schrieb. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Handlung durch lange philosophische Passagen radikal-atheistischer und materialistischer Konzeption unterbrochen wird. Diese philosophischen Diskurse dienen zum einen der Rechtfertigung des grausamen Plots und zum anderen der Propagierung seiner libertären Ansichten. Der deutsche Psychiater Richard von Krafft-Ebing prägte in seiner im Jahr 1886 publizierten Abhandlung Psychopathia sexualis nach Sade den medizinischen Fachausdruck Sadismus, der eine sexuelle Deviation beschreibt, die darin besteht, dass ein Mensch Lust oder Befriedigung erlebt, wenn er andere Menschen demütigt oder quält. Die Leidenschaft des Marquis galt indes weniger seinen amoralischen Erzähltexten, denen er seinen zweifelhaften Ruhm verdankte, als dem Theater „als moralischer Anstalt“. Er war überzeugt, ein bedeutender Dramatiker zu sein. Er glaubte, dass seinen 21 Stücken, in denen die Tugend triumphiert – ganz im Gegensatz zu seinen Romanen, in denen das Laster den Sieg davonträgt –, noch eine große Zukunft bevorstünde. Ein Wunsch, der bisher unerfüllt geblieben ist. An Person und Werk Sades scheiden sich die Geister. Für manche Kritiker ist er ein amoralisches Ungeheuer, ein Sitten- und Jugendverderber, gar ein Krimineller. Andere Sadologen sehen in ihm ein verkanntes literarisches Genie, einen Vorkämpfer der sexuellen Befreiung der Frau, einen Philosophen: den Vollender der Aufklärung vor Nietzsche. Französische Surrealisten bewunderten Anfang des 20. Jahrhunderts die literarische und philosophische Kreativität des Edelmannes und verliehen ihm den Beinamen „Le Divin Marquis“ („Der Göttliche Marquis“), in Anspielung auf den italienischen Renaissance-Dichter Pietro Aretino, genannt „Der Göttliche Aretino“, bekannt durch seine erotischen sonetti lussuriosi. Allen Surrealisten voran Guillaume Apollinaire, der ihn mit einer superlativischen Formel glorifizierte: Le marquis de Sade, cet esprit le plus libre qui ait encore existé … „Marquis de Sade, dieser freieste Geist, der jemals existiert hat.“ – Guillaume Apollinaire: Les Diables Amoureux, S. 264 Dagegen gibt im Jahr 1947 der Literat Maurice Blanchot über den Doppelroman Justine und Juliette des aristokratischen Libertins ein verheerendes Urteil ab: „Dieses monumentale Werk hat von Anfang an die Welt in Schrecken versetzt. Wenn Bibliotheken ein Enfer besitzen, dann für ein Buch wie dieses. Sicher hat keine Literatur, kein Zeitalter ein derart skandalöses Werk aufzuweisen. Kein anderes Werk hat Gefühl und Denken der Menschen tiefer verletzt … Wir haben hier das anstößigste Werk vor uns, das jemals geschrieben wurde … [wie Rousseau sagte] Jedes junge Mädchen, das auch nur eine Seite dieses Buches liest, ist verloren.“ Sades Werk beeinflusste wichtige Bewegungen in Literatur und bildender Kunst.
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There are 2 bands called Marquis de Sade. One was a short-lived French new wave/post-punk band, formed in Rennes, France in 1977. They released two albums, "Dantzig Twist" in 1979 and "Rue de Siam" in 1981. They disbanded after their last concert on April 1981. Lineup: Philippe Pascal - lyrics and vocals Frank Darcel - guitars Thierry Alexandre - bass Eric Morinière - drums Anzia - guitars Another was a British NWOBHM band, who released the "Somewhere Up in the Mountains" 7" in 1981. <a href="https://www.last.fm/music/Marquis+De+Sade">Read more on Last.fm</a>
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