.png)
Also known as inimitability of the Qur'an, I'jaz
thumb|250px|A page of the Quran,16th century: "They would never produce its like not though they backed one another" written at the center. In Islam, ’i‘jāz () or ’Mujiza’() is the Arabic word for miracle or inimitability challenge of the Quran, the doctrine which holds that the Quran has a miraculous quality, both in content and in form, that no human speech can match. According to this doctrine the Quran is a miracle and its inimitability is the proof granted to Muhammad (The Prophet of Islam) in authentication of his prophetic status. It serves the dual purpose of proving the authenticity
Iʿdschāz (arabisch إعجاز, DMG Iʿǧāz ‚Unfähigmachung, Außerstande-Setzung‘) ist ein Terminus technicus der islamischen Theologie, der die sprachliche und inhaltliche Unnachahmlichkeit und Unübertrefflichkeit des Korans bezeichnet. Das Iʿdschāz-Konzept, das bereits im Koran selbst angelegt ist, ist eng mit dem islamischen Verständnis von Mohammeds Prophetentum verbunden, als dessen Hauptbeweis die Wunderhaftigkeit des Korans gilt. Der Glaube an den Iʿdschāz des Korans stellt konfessionsübergreifend eines der wichtigsten Dogmen des Islams dar und bestimmt in entscheidender Weise die ästhetische Rezeption dieses Buchs durch die Muslime. Der arabische Begriff iʿǧāz ist Infinitiv des Kausativstammes des arabischen Verbs ʿaǧaza, das im Grundstamm die Bedeutung von „unfähig sein, nicht im Stande sein“ hat. Auf den Koran bezogen, meint dieser Begriff das „Unfähigmachen“ der Gegner des Propheten, sich der „Herausforderung“ (taḥaddī) zum Wettstreit zu stellen und ein „Gegenstück“ (muʿāraḍa) zum Koran hervorzubringen, das ihm sprachlich ebenbürtig ist. Das Iʿdschāz-Konzept hat sich im 9. Jahrhundert in Kreisen der Muʿtazila herausgebildet und wurde um die Wende zum 11. Jahrhundert zum Gegenstand lebhafter theologischer und literaturtheoretischer Diskussionen. In der Moderne ist das Iʿdschāz-Konzept über den sprachlichen Bereich hinaus auf verschiedene andere Bereiche ausgedehnt worden. Noch nicht geklärt ist, wer den Begriff erstmals terminologisch verwendete. Der früheste gesicherte Beleg entstammt einem Werk des zaiditischen Imams al-Qāsim ibn Ibrāhīm (gest. 860), der der Muʿtazila nahestand.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).