
Art der Gattung Phoneutria
Brazilian Wandering Spider
SPECIES
De Braziliaanse zwerfspin (Phoneutria nigriventer), ook wel Braziliaanse loopspin, is een zeer giftige spin die behoort tot de kamspinnen (Ctenidae). Beschrijving De vrouwelijke exemplaren bereiken een lichaamslengte van ongeveer 4 centimeter. Het mannetje blijft een derde kleiner. De lichaamskleur is bruin, de bovenzijde van het kopborststuk en het opisthosoma (achterlijf) zijn in de lengte gestreept. De wetenschappelijke soortnaam nigriventer betekent letterlijk zwarte buik en slaat op de zwarte vlek aan de onderzijde. Ondanks zijn grootte behoort deze soort niet tot de vogelspinnen. Voorkomen De Braziliaanse zwerfspin komt voor in Zuid-Amerika; in Brazilië, Uruguay, Paraguay en Argentinië. Het is een bewoner van regenwouden die zich ook kan handhaven in gecultiveerde gebieden zoals bananenplantages. Hierdoor duikt de spin overal ter wereld op en is het een van de zogenaamde bananenspinnen. In Nederland zijn meldingen bekend van soorten uit het geslacht Phoneutria in april 2008 in een supermarkt in Bolsward en in juli 2009 dook Phoneutria boliviensis op in een container in de omgeving van Tilburg.[1] In 2014 werd vermoedelijk een exemplaar gesignaleerd, afkomstig uit een supermar
Die Brasilianische Wanderspinne (Phoneutria nigriventer), manchmal auch Brasilianische Kammspinne oder selten Giftige Bananenspinne genannt, ist eine Spinne aus der Familie der Kammspinnen (Ctenidae). Sie ist vorwiegend im Südosten Brasiliens, stellenweise im Norden Argentiniens, in Paraguay und mittlerweile ebenso in Uruguay verbreitet. Die Art zählt zu den weltweit größten Vertretern der Echten Webspinnen und ist, wie andere Arten der Bananenspinnen (Phoneutria), für ihre auch für den Menschen gefährlichen Giftbisse bekannt. Ihr Biss kann auch bei einem gesunden erwachsenen Menschen tödlich verlaufen. In ihrem teilweise dicht besiedelten Verbreitungsgebiet tritt die Brasilianische Wanderspinne gehäuft in urbanen Räumen und dort auch vermehrt in Gebäuden auf. Aufgrund dessen treffen Menschen oft auf diese Spinne, und ihre hohe Aggressivität begünstigt Bissunfälle. Im Gift der Spinne sind Bestandteile, die pharmazeutisch oder landwirtschaftlich nützlich sein könnten. Die Brasilianische Wanderspinne wird auch zusammen mit anderen Spinnen der Familie schlicht als Wanderspinne oder ebenso wie andere Vertreter der Gattung einschließlich der Gattung selbst als Bananenspinne bezeichnet. Allerdings wird diese Bezeichnung auch für einzelne Arten der Gattung Cupiennius innerhalb der Familie der Fischerspinnen (Trechaleidae) verwendet. Grund dafür ist, dass in der Vergangenheit gelegentlich Individuen beider Gattungen in Bananenstauden in andere Kontinente der Welt unwissentlich mitexportiert wurden. Arten der Bananenspinnen einschließlich der Brasilianischen Wanderspinne können mit der für den Menschen harmloseren Gattung Cupiennius verwechselt werden. Ähnlichkeiten mit der Brasilianischen Wanderspinne bestehen überdies bei vielen anderen Kammspinnen oder weiteren Spinnen der Überfamilie der Lycosoidea. Die Bezeichnung „Wanderspinne“ rührt von der nomadischen Lebensweise der nachtaktiven Art – Sie fertigt weder dauerhafte Unterschlüpfe noch Spinnennetze zum Fangzweck an, sondern erlegt wie alle Kammspinnen und überdies viele Vertreter der Überfamilie der Lycosoidea freilaufend als Lauerjäger beliebige Beutetiere. Am Tag zieht sich die Brasilianische Wanderspinne zumeist in geeignete und zeitweilig genutzte Versteckmöglichkeiten zurück, ehe sie nachts wieder zum Vorschein kommt. Die englischen und in dieser Sprache mehrdeutigen Trivialnamen Brazilian Wandering Spider und Banana spider sind von der Bedeutung her mit den deutschen Bezeichnungen „Brasilianische Wanderspinne“ und „Bananenspinne“ identisch. Auch hier dient die Bezeichnung Banana spider mitunter ebenso für einzelne Arten der Gattung Cupiennius und im englischen Sprachgebrauch zusätzlich für die ebenfalls harmlosere Warmhaus-Riesenkrabbenspinne (Heteropoda venatoria) aus der Familie der Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae), die den Arten der beiden vorherigen Gattungen optisch hingegen nicht ähnelt. Wie diese und auch verschiedene Arten der Bananenspinnen sowie der Gattung Cupiennius wird die Brasilianische Wanderspinne gelegentlich als Heimtier im Bereich der Terraristik gehalten.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).