Aichhalden is a municipality in the district of Rottweil, in Baden-Württemberg, Germany.
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Aichhalden is a municipality in the district of Rottweil, in Baden-Württemberg, Germany.
== Geography ==
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leo-bw.de →Ritter Hugo, Kraft und Konrad genannt von Burgberg bekennen, dass ihnen Abt Berthold (B.) und Konvent von St. Georgen (Sancti Georgii in Nigra Silva) den Bau einer Kapelle in ihrem Kloster, deren Pfründe der Älteste ihres Geschlechts einem aus dem Konvent verleihen darf, erlaubt haben (nobis plenum ac liberum ad construendam capellam in eorum claustro sitam apud capitulum adhibuerunt conversorum adhibuerunt consensum, ita quod senior de nobis vel filiis nostris capellam uni dominorum eandem de conventu predicti monasterii conferre habeat cum consilio domini abbatis qui tunc pro tempore fuerit in eodem monasterio et hic cui ipsa ara fuerit collata tribus vicibus in ebdomada missam dicet vel celebrabit, videlicet feria secunda pro defunctis feria sexta de sancta cruce et sabbato de beata virgine nisi festa impedierint) und geben bestimmte Einkünfte zur Ausstattung der Pfründe und zwar: Ritter Hugo 1 Malter Weizen, 5 Schilling Breisgauer (Briscariensium) und 3 Hühner jährlicher Gült von seinem Hof in Dunningen (de curia mea in Thuningen dicta des Rechers hof, quam colit dictus Úrstan), Kraft 15 Schilling Breisgauer und 3 Hühner in jährlichen Gülten von seinen Gütern in Schönbronn (Schembrunnen), die sonst frei sind und keinen andern Zins geben und die Walther genannt Giger baut, endlich Konrad 6 Viertel Weizen von seinen Gütern, die H. genannt zu der Aich baut, und ebensoviel von seinem Hof zu der Aich. Sie machen diese Schenkung ob spem eterne vite, ob remissionem peccatorum et ob continuam nostri nostrorumque parentum memoriam und verzichten auf alle Einsprache. Siegler: Die Aussteller. Datum anno domini MCCXCV., III. idus Maii, indictione VIII. / Zur Detailseite Ortslage und Siedlung (bis 1970): Möglicherweise ist der 1295 erwähnte Hof zu der Aich auf der Aichhalder Gemarkung zu lokalisieren. Eine gesicherte Erstnennung wird jedoch erst 1360 mit der Erwähnung der Kirche erbracht (»filiabus Aichhalden et Winczagel«). Der Ortsname weist auf einen hochmittelalterlichen Ausbauort hin, der sich entlang der Fernstraße entwickelte. Möglicherweise erfolgte die Begründung von Waldmössingen aus, da die Kirche von Aichhalden bei ihrer Ersterwähnung Filiale von Waldmössingen war. Die Stadt wurde vermutlich planmäßig neben dem alten Dorf (Flurname Dörfle) angelegt und mit einem Mauerring versehen. Es entstand dabei eine heute noch erkennbare regelmäßig, fast quadratische durch Wege umschlossene Anlage. 1557 sollen in Aichhalden 16 Höfe bestanden haben. 1739/40 wurden 32 Bauernhäuser, 59 Taglöhnerhütten und fünf Leibgedinghäuschen gezählt. Im Jahr 1724 zerstörte ein Brand 34 Häuser und vier sonstige Gebäude. Durch die Gemarkung verlief die einzige Fernstraße, die vom Rhein- und Kinzigtal über Rottweil ins Neckar- und Donautal führte und für die Herrschaft Schramberg eine wichtige Einnahmequelle darstellte. Bei Aichhalden handelt es sich um ein Ausgedehntes Haufendorf mit dicht überbautem Ortskern, für den ein kleinmaschiges gitterförmiges Straßennetz charakteristisch ist. Im Südosten erstreckt sich ein größeres, planmäßig angelegtes Neubaugebiet. Wachstumsspitzen auch nach Nordwesten. Historische Namensformen: Aichhalden 1323 Geschichte: Die herrschaftlichen Rechte lagen zunächst bei den Falkensteinern. Diese veräußerten 1416 Aichhalden und Hinteraichhalden auf Wiederkauf an Rottweil. Nachdem die Falkensteiner wieder die Ortsherrschaft innehatten, verkauften sie Pfandschaftsrechte an Aichhalden 1444 an die Herrschaft Württemberg, welche diese Rechte offenbar nur kurzfristig hielt. 1549 gehörten alle hoch- und niedergerichtlichen Rechte in Aichhalden der Herrschaft Schramberg, welche die Ortsherrschaft bis 1805 innehatte. Seit 1549 war Aichhalden der namensgebende Hauptort eines schrambergischen Amtes. Es war in dieser Funktion Sitz eines Hochgerichts, das durch einen Galgen verkörpert wurde. Nach dem Übergang an Württemberg wurde Aichhalden 1806 dem Oberamt Schramberg und 1810 dem Oberamt Oberndorf unterstellt. Der Zehnt des Städtleins war
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