Deißlingen (; Swabian: Deißlinge) is a municipality of the district of Rottweil of Baden-Württemberg, Germany.
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Deißlingen (; Swabian: Deißlinge) is a municipality of the district of Rottweil of Baden-Württemberg, Germany.
==History== In 1802–03, Deißlingen, a possession of the Free Imperial City of Rottweil, and Lauffen ob Rottweil, a property of Rottenmünster Abbey, were mediatized to the Electorate, later Kingdom, of Württemberg. Deißlingen was assigned to a newly organized Oberamt , and Lauffen to . Lauffen joined Deißlingen in Rottweil's jurisdiction on 27 October 1810. The district was reorganized on 1 October 1938 as Landkreis Rottweil, to which the two towns were still assigned. On 1 January 1974, Lauffen was incorporated into Deißlingen and a new municipality formed.
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leo-bw.de →Im äußersten Süden des Landkreises Rottweil gelegen, gliedert sich die Gemeinde in die Ortsteile Deißlingen und Lauffen ob Rottweil. Das 32,15 qkm große Gebiet erstreckt sich von Norden über die Muschelkalk-Keuper-Hochfläche des Oberen (Neckar-)Gäus; im Süden greifen die Baar und im Osten das Südwestliche Albvorland in das Areal aus. An der Kreisgrenze zu Tuttlingen erreicht das Gelände auf etwa 753 m NN den höchsten Punkt; den tiefsten Punkt markiert der Neckar auf rd. 574 m NN an der Grenze zu Rottweil. Der Fluss prägt das Relief der Gemeinde; er schneidet sich auf Höhe des Hauptortes ca. 80-90 m in die Muschelkalk-Keuper-Platte ein. Im Neckartal und Mückenbachtal wurden 1953 die Hänge mit Wald und Hecken sowie 1990 das Eschachtal unter Landschaftsschutz gestellt. Der Landesentwicklungsplan weist die Gemeinde dem Verdichtungsraum Villingen-Schwenningen/Tuttlingen/Rottweil zu. Das zur Reichsstadt Rottweil gehörige Deißlingen und das zur Zisterzienserinnenabtei Rottenmünster zählende Lauffen fielen im Zuge der Säkularisation 1802/03 an Württemberg. Deißlingen wurde dem neuwürttembergischen Landoberamt Rottweil zugeteilt, aus dem am 18. März 1806 das Oberamt Rottweil hervorging. Zu diesem stieß Lauffen am 27. Oktober 1810, nachdem es 1806 dem Oberamt Spaichingen zugewiesen worden war. Zum 1. Oktober 1938 wurden beide Orte in den Landkreis Rottweil eingegliedert. Am 1. Januar 1974 schlossen sich Deißlingen und Lauffen zur neuen Gemeinde Deißlingen zusammen. Im äußersten Süden des Landkreises liegt circa 6,3 Kilometer von der Großen Kreisstadt Rottweil entfernt die Gemeinde Deißlingen. Sie umfasst 3216 Hektar, davon entfallen auf Lauffen 796 Hektar. Das Gemeindegebiet grenzt im Südosten, Süden und Westen an den Schwarzwald-Baar-Kreis (Gemeinden Aldingen, Dauchingen und Niedereschach; Stadt Trossingen), im Norden aber an die Gemarkung Horgen der Gemeinde Zimmern ob Rottweil und an die Stadt Rottweil (Gemarkungen Rottweil und Neufra). Mit den übergeordneten Verwaltungszentren Villingen-Schwenningen und Rottweil ist die Gemeinde durch die Bundesstraße B 27 verbunden. Sie folgt wie auch die Eisenbahn Rottweil-Villingen dem alten Talweg des obersten Neckars. 1978 erhielt Deißlingen mit der Aus- und Auffahrt Villingen-Schwenningen, die im Flurort Mittelhardt errichtet wurde, einen unmittelbaren Anschluss an die Autobahn A 81 (Stuttgart–Bodensee). Das Gemeindegebiet gehört verschiedenen Naturräumen an. Zum einen erfasst von Norden her die Muschelkalk-Keuper-Hochfläche des Oberen (Neckar-)Gäus noch Teile des Gemeindegebiets, welche zugleich im Süden an der Keuper-Lias-Stufe ihre Grenze findet. In einem Anstieg von rund 100 Meter führt die bewaldete Stufe zur Hochmulde der Baar hinauf. Auf ihrer Höhe verläuft die Kreisgrenze. Hier ist auch mit 753,5 Meter über Normalnull der höchste Punkt der Gemeinde; der tiefste hingegen liegt bei 574,7 Meter über Normalnull im Neckartal an der Grenze zur Stadt Rottweil (Flur I/Rottweil-Bühlingen). Im Norden verläuft die Gemeindegrenze ein Stück weit im Eschachtal. Das ursprünglich Nord-Süd gerichtete Tal der Eschach wurde durch die rasch rückwärts schreitende Erosion des Neckars in eine östliche Richtung umgelenkt und hat sich inzwischen rund 80 Meter in die umgebende Hochfläche eingeschnitten. Über das unterste Eschachtal hat die Gemeinde noch einen geringen Anteil am Rottweiler Talknoten von Eschach, Neckar und Prim. Zur Eschach ziehen aus Westen kommende Trockentäler hinab, wie das die Hochfläche gliedernde Wellenmannstal. Quellen treten zumeist erst in Eschachnähe auf. Prägend für die Oberflächenentwicklung der Gemeinde ist seit dem jüngeren Tertiär der Neckar geworden. Von seinem Ursprung im Schwenninger Moos kommend hat sich der Fluss bereits nach wenigen Kilometern auf Höhe des Hauptortes rund 80–90 Meter in die Muschelkalk-Keuper-Platte eingeschnitten. Nach Verlassen der Kehlwaldschlucht weitet sich die Talform zu einem weiten Sohlental mit deutlich ausgebildeten Terrassen, auf denen in hochwa
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