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Gemeinde Hardt
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leo-bw.de →In Silber (Weiß) auf grünem Boden zwei grüne Tannen, dazwischen schwebend ein blauer Schild, worin auf goldenem (gelbem) Dreiberg stehend ein goldener (gelber) Hirsch. / Zur Detailseite Hardt liegt im Südwesten des Landkreises Rottweil. Das 10,17 qkm umfassende Gebiet befindet sich vollständig im Naturraum Mittlerer Schwarzwald und verteilt sich auf die Einheiten Quelltäler der Kinzig (Kirnbach und Schleifenbach), Randplatten des Mittleren Schwarzwalds (Hochfläche um den Ortskern) und Königsfelder Randhöhen (im Süden). Aufgrund seiner Lage auf einer Hochfläche zwischen 730 und 830 m NN ist Hardt im Regionalplan als Berggebiet und benachteiligtes Gebiet eingeordnet worden. Den tiefsten Punkt markiert der nach Norden in die Schiltach entwässernde Kirnbach an der Grenze zu Schramberg auf rd. 597 m NN; im äußersten Südwesten erreicht das Gelände auf etwa 834 m NN im Hochwald das Höhenmaximum. Seit den 1980er Jahren dehnte die Gemeinde ihre Siedlungsfläche vorrangig nach Südosten und Südwesten aus. Die Gemeinde hat am Oberhang des Bernecktales nördlich des Kalkhofs Anteil an dem 1953 ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet Bernecktal. Fast die gesamte Gemarkung wurde unter Wasserschutz gestellt. Der Landesentwicklungsplan verortet die Gemeinde im Ländlichen Raum im engeren Sinn. Mit der Mediatisierung der Herrschaft Schramberg 1805/06 fiel Hardt an Württemberg und wurde dem Oberamt Hornberg zugewiesen. Nach dessen Auflösung durch den Grenzvertrag vom 2. Oktober 1810 mit Baden wechselte Hardt zu dem neu gegründeten Oberamt Oberndorf. Mit dessen Liquidation zum 1. Oktober 1938 gelangte die Gemeinde zum Landkreis Rottweil. Die Gemeinde Hardt liegt am Südrand des Landkreises. Sie wird mit Tennenbronn dem Verflechtungsbereich Schramberg zugeordnet. Die nächste Straßenverbindung zum Mittelzentrum Schramberg beträgt 5 bis 6 Kilometer, zum Nachbarort Tennenbronn (Luftlinie 4 Kilometer) 12 Kilometer. Zum Kreishauptort Rottweil sind es 18 Kilometer, zum Oberzentrum Villingen-Schwenningen 17 Kilometer; St. Georgen, das nächste Unterzentrum im Schwarzwald-Baar-Kreis, ist 9 Kilometer entfernt. Wegen seiner Lage auf einer Hochfläche zwischen 730 und 830 Meter über Normalnull ist es im Regionalplan als Berggebiet und benachteiligtes Gebiet eingestuft worden. Der Ort ist staatlich anerkannter Erholungsort. Die Markung liegt im Naturraum Mittelschwarzwald und hat teil an gleich drei verschiedenen naturräumlichen Einheiten: Der Einzugsbereich von Kirnbach und Schleifenbach gehört zu den Quelltälern der Kinzig, die zentrale Hochfläche zwischen Friedrichsberg, Ortsmitte Hardt, Hugswald und Heiligenwald zu den Randplatten des Mittleren Schwarzwaldes und der südliche Teil mit Moos, Hochwald (nahe Sieh-dich-für), Ulrichsmoos bis Nägelesee zu den Königsfelder Randhöhen, die sich weit nach Süden im Schwarzwald-Baar-Kreis fortsetzen. Allerdings sind die naturräumlichen Grenzen, abgesehen von den tiefen Taleinschnitten von Kirnbach und Schleifenbach, nicht sonderlich deutlich. Nahezu die gesamte Gemarkung liegt im Oberen Buntsandstein. Nur im Schleifenbach reicht das Grundgebirge mit Triberger Granit bis etwa 760 Meter über Normalnull herauf, und im Kirnbach hat sich das Rotliegende im Bereich des Schramberger Troges erhalten und ist bis etwa 730 Meter über Normalnull hinauf anzutreffen. Diese beiden tiefen Talkerben mit ausgesprochenem Steilrelief sind die eindrucksvollen Zeugen der von der Kinzig und Schiltach her heraufgreifenden jungen Erosion im Bereich der Quelltäler der Kinzig. Die große Hauptverwerfung des Schramberger Grabens setzt sich von Tischneck nach Süden über Moos und am Westrand vom Ulrichsmoos nach Mühllehen fort, tritt aber morphologisch nicht hervor und wird nur am Hang westlich des Kirnbachs und bei Mühllehen an Verschiebungen des Schichtenstoßes im Mittleren und Oberen Buntsandstein erkannt. Somit bleibt die ganze Hochfläche ohne auffallende Skulpturierung und fällt vom Sieh-dich-für (830 Meter über Normalnull) und Tischneck (803 Meter
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