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Ökonomische Bildung wird verstanden als die Gesamtheit aller pädagogischen Bemühungen in allgemeinbildenden Schulen, Kinder und Jugendliche mit solchen Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Verhaltensbereitschaften und Einstellungen auszustatten, die sie befähigen, sich mit den ökonomischen Bedingungen ihrer Existenz und deren sozialen, politischen, rechtlichen, technischen, ökologischen und ethischen Dimensionen auf privater, betrieblicher, volkswirtschaftlicher und weltwirtschaftlicher Ebene auseinanderzusetzen. Als Bildung für alle hat sie aufklärenden und emanzipatorischen Charakter und dient dazu, den Einzelnen zu befähigen, seine individuellen und kollektiven ökonomischen Lebenssituationen kompetent und verantwortlich zu gestalten. Sie stellt also einen Teil der Allgemeinbildung dar und erfasst alle Dimensionen wirtschaftlichen Handelns unserer Gesellschaft, wie etwa die betriebliche, volkswirtschaftliche oder weltwirtschaftliche Ebene, aber auch die ökonomischen Elemente privater Lebenssituationen. In Österreich ist sie im Unterrichtsgegenstand Geographie und Wirtschaftskunde integriert. Seit den 1970er Jahren wird an didaktischen Konzeptionen und Methoden für die ökonomische Allgemeinbildung gearbeitet. Die Didaktik der ökonomischen Bildung (Wirtschaftsdidaktik) hat sich seither neben anderen Fachdidaktiken etabliert.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).