
Frickenhausen
Sign in to saveFrickenhausen is a town in the district of Esslingen in Baden-Württemberg in Germany.
Key facts
- German place.name
- Frickenhausen
- German place.image_photo
- Frickenhausen, Württemberg 2012 (aka).jpg
- German place.image_caption
- Aerial view of Frickenhausen
- German place.image_coa
- DEU Frickenhausen COA.svg
- German place.image_plan
- Frickenhausen in ES.svg
- German place.state
- Baden-Württemberg
- German place.region
- Stuttgart
- German place.district
- Esslingen
- German place.elevation
- 323
- German place.area
- 11.35
- German place.postal_code
- 72636
- German place.area_code
- 07022, 07025 (Linsenhofen), 07123 (Tischardt)
- German place.licence
- ES
- German place.Gemeindeschlüssel
- 08 1 16 020
- German place.divisions
- 3
- German place.website
- www.frickenhausen.de
- German place.mayor
- Simon Blessing
- German place.leader_term
- 2018–26
via Wikipedia infobox
Described at
Informationen zum Ort Frickenhausen - Altgemeinde~Teilort mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →Ortslage und Siedlung (bis 1970): Frickenhausen ist ein Ausbauort des frühen Mittelalters und wird erstmals am Beginn des 14. Jahrhunderts genannt (»Frickenhusen«). Der Ortsname geht auf die Rufnamenkurzform »Fricko« zurück. Auf den Höhen östlich von Frickenhausen und Linsenhofen lag vom ausgehenden 6. bis zum Ende des 9. Jahrhunderts ein Zentrum der Eisenproduktion im Voralbgebiet. Zahlreiche Verhüttungsplätze des Typs Frickenhausen konnten hier festgestellt werden. Der alte Ortskern mit Kirche und Rathaus liegt am Ostufer der Steinach. Die Dörfer im Steinachtal gehörten zum Kirchheimer Forst. Die in Frickenhausen ansässigen Forstknechte wachten über die Einhaltung der Forstordnungen; zu ihrer Hut gehörten die landesherrlichen Forste auf dem Eichenfirst und auf der Weinschnait. Im 30-jährigen Krieg erlitt der Ort schwere Schäden. Von den 157 Gebäuden, die es vor 1634 gegeben hatte, waren 1655 nur noch 97 intakt. Fachwerkhäuser des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter das Rathaus von 1567, sind z.T. verputzt, im alten Dorfkern erhalten. Ortserweiterungen durch neue Wohnsiedlungen besonders im Norden bzw. Nordwesten (»Aile« 1954/69, »Heimwasen« 1951, »Reute« 1949, Mühlstraße 1976), im Südosten und Südwesten (zwischen Eisenbahn – Ziegelei – Weinbergstraße 1959, »Katholische Kirche« 1969, »Gaiern« 1970/74, »Mühlhalde« 1969), im Westen (»Tischardt – Egart«, »Auf dem Berg« 1969) sowie im Osten (Haupt-, Kelterstraße - Eisenbahn 1958, Rosenstraße 1958, »In der Bitze« 1969). Die Gewerbeniederlassungen im Gebiet »Tischardt — Egart«, Ziegeleistraße (Westen, Nordosten) erfolgten 1969, jene an der Nürtinger Straße (Nordwesten, Nordosten) erst 1976. Historische Namensformen: Friggenhusen 1300 [um] Frickenhusen Geschichte: Frickenhausen kam mit der Herrschaft Neuffen an Württemberg. 1359 verpfändeten die Grafen Eberhard II. und Ulrich IV. den Ort und Linsenhofen mit Ausnahme der Weingefälle an Berthold und Heinrich Schilling. 1381 versetzte Eberhard II. erneut einen Teil der Steuer beider Orte. Zahlreiche niederadlige Geschlechter waren vor Ort begütert. Besitz und Einkünfte der Merhelt, der Speth, der Kaib von Hohenstein, der Schweler von Tachenhausen, der Herren von Grafeneck, von Baldeck und von Herrlingen waren großen Veränderungen unterworfen und gelangten bis um 1500 meist an Pfarr- und Altarpfründen in der Umgebung. Grundherrliche Gefälle in Frickenhausen bezogen auch die Spitäler in Esslingen und Nürtingen, das Stift Urach und bis 1482 das Kloster Salem. Württemberg besaß 1526 neun Erblehengüter in Frickenhausen und zog neben Geld- und Naturalabgaben den größten Teil des Weinzehnten ein. Ein Schultheiß wird erstmals 1358 genannt. Wie die zwölf Richter kamen die Schultheißen aus der schmalen Schicht der vermögenden Einwohner. Vom Dorfgericht konnte erst bei Geldbußen, die drei Pfund Heller überstiegen, an ein höheres Gericht appelliert werden. Zu den Gremien der kommunalen Selbstverwaltung gehörten neben den Heimbürgen, Untergängern und Heiligenpflegern auch die Geschworenen oder Verordneten der Gemeinde, die bei der Erneuerung von Lagerbüchern und bei Veränderungen der auf der Markung ruhenden Lasten mitwirkten. 1468 setzte Graf Ulrich V. fest, dass bei Erbfällen »und anderen des Dorfs Rechten und Gewohnheiten« das Recht Stuttgarts gelten und das dortige Gericht Obergericht sein sollte. Aber erst das Erbrecht von 1493 schloss endgültig die Lücken im Güterrecht. Als leibeigene Untertanen waren die Einwohner zu Frondiensten verpflichtet. Die der Herrschaft zustehenden Naturalabgaben mussten in die Fruchtkästen nach Nürtingen und Neuffen gebracht werden. Solche Fuhrfronen übernahmen in der Regel die Inhaber der württembergischen Erblehen. Außerdem mussten die Bauern Holz in den Herrschaftswäldern schlagen und es ins Nürtinger Schloss oder auf die Festung Hohenneuffen transportieren. Als besonders drückend galten bis zu ihrer Aufhebung im Jahr 1838 die Jagdfronen, die mit der Pflege und Aufzucht der Jagdhunde verbunden waren. Im 15. und 1
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Wikidata facts
- Country
- Germany
- Population
- 9303
- Area
- 11.35
- Elevation
- 323
- Time zone
- UTC+02:00
- Shares border with
- Neuffen
- Official website
- www.frickenhausen.de
- Image
- Frickenhausen, Württemberg 2012 (aka).jpg
- Dialing code
- 07123
- Licence plate code
- ES
Show 5 more facts
- postal code
- 72636
- described at URL
- www.leo-bw.de/en-GB/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/356/Frickenhausen
- Commons category
- Frickenhausen (Württemberg)
- different from
- Frickenhausen
Sources (9)
via Wikidata · CC0
~2 min read
Encyclopedic overview
9 sectionsContents
- History
- Religion
- Districts
- Tischardt
- Linsenhofen
- Personalities
- Personalities who have worked locally
- Literature
- References
Frickenhausen is a town in the district of Esslingen in Baden-Württemberg in Germany.
==History== For the first time the municipality was called in the early 14th century Frickenhusen. The main source of income was the growing of wine. However, epidemics, war and bad harvests made the income volatile, so many people worked from mid-18th century on linen weaving, spinning and flax.
Excerpted from Wikipedia’s “Frickenhausen” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.
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